Gauland: Ermittlungen gegen AfD-Chef - wegen „privatem Steuerfehler“

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Jetzt ist es ganz konkret

Was kostest‘s und wie funktioniert‘s? Details zur Surfwelle

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Surfen in Wolfratshausen könnte schon bald Realität sein. Der Verein stellte dem Stadtrat sein Konzept vor - und wurde ganz konkret.

Die Betriebskosten und die Einnahmen

-10.000 Euro Ausgleichszahlung muss der Verein „Surfing Wolfratshausen“ pro Jahr an den Kraftwerksbetreiber überweisen (läuft die Welle, reduziert sich die Kraftwerksleistung, das heißt, der Betreiber kann weniger Strom produzieren);

-5000 Euro jährliche Wartungskosten für die technische Anlage (zahlt die Stadt);

-jeweils 3000 Euro jährlich für Betriebshaftpflichtversicherung beziehungsweise Unfallversicherung (Stadt/Verein);

-unterm Strich rechnet der Verein pro Jahr mit knapp 34.000 Euro Betriebskosten;

-der Verein plant mit knapp 26.000 Euro Einnahmen jährlich (Mitgliedsbeiträge von 220 Surfern, davon 30 Studenten/Schüler, 30 passive Mitglieder, 30 Familienmitgliedschaften); laut Vorstandsmitglied Andreas Kämmerer kann nur surfen, wer Mitglied im Verein ist, Tagesmitgliedschaften werden angeboten;

-5000 Euro will der Verein pro Jahr durch eben jene Tages- und Wochenmitgliedschaften einnehmen;

-4500 Euro jährlich sollen durch Sonderveranstaltungen, den Verkauf von Merchandising-Artikeln und Sponsoring-Aktionen in die Vereinskasse gespült werden.

Die Gebühren

-Jahresmitgliedsbeitrag für aktive Mitglieder 120 Euro; 

-Schüler, Studenten und Senioren jeweils 80 Euro; 

-Familienmitgliedschaft 200 Euro (die Mitgliedschaft im Verein „Surfing Wolfratshausen“ beinhaltet die kostenlose Nutzung der Surfwelle zu den festgelegten Betriebszeiten);

-Benutzungsgebühren: Tageskarte 10 Euro, Wochenkarte 30 Euro.

Das Sicherheitskonzept

-Wellenbetrieb nur unter Aufsicht; es gibt eine „Not-Aus-Funktion“; die Aufsicht ist laut Verein „Surfing Wolfratshausen“ vergleichbar mit einem Bademeister;

-kein Wellenbetrieb bei Hochwasser; 

-vor Ort stehen Rettungsmittel (Rettungsringe und Wurfseile) bereit; 

-jeder Surfer wird Vereinsmitglied und ist damit über den Verein unfallversichert (Tages-, Wochen- und Jahresmitgliedschaften möglich);

-der Verein stellt Schilder mit Gefahrenhinweisen und Benutzungsregeln auf; 

-für Anfänger und Jugendliche werden Surfkurse unter Anleitung eines ausgebildeten Surflehrers angeboten.

Die Infrastruktur

-16 öffentliche Parkplätze sind in Weidach vorhanden; der Verein weist aktiv auf Parkmöglichkeiten vor der Loisachhalle und am Hatzplatz hin (Vorsitzende Stefanie Kastner: „Surfer sind Sportler, die joggen von da zum Warmwerden nach Weidach“); 

-Fahrradständer werden aufgestellt; 

-die Stadt stellt zusätzliche Mülleimer auf; der Verein setzt seine Mitglieder ein, um den Platz sauber zu halten; 

-für eine Übergangszeit ist in Weidach die Benutzung von mobilen Toiletten geplant; es gibt jedoch bereits intensive Gespräche über eine dauerhafte Lösung; 

-der Verein rechnet nicht mit einer hohen Lärmemmission (Dritter Vorsitzender Andreas Kämmerer: „Die Welle schluckt viele Geräusche, die Aufsicht sorgt für einen ruhigen Betrieb.“)

Lesen Sie auch: Das sagen die Stadträte zum Projekt

cce

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