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Morgens halb sechs in Wolfratshausen: Polizei, Feuerwehr, Vertreter der Stadtwerke Wolfratshausen und Ba uhofmitarbeiter kämpfen mit den Folgen eines Rohrbruchs unter der Bahnhofstraße.
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Morgens halb sechs in Wolfratshausen: Polizei, Feuerwehr, Vertreter der Stadtwerke Wolfratshausen und Bauhofmitarbeiter kämpfen mit den Folgen eines Rohrbruchs unter der Bahnhofstraße.

Hauptwasserleitung an der Wolfratshauser Bahnhofstrasse bricht auf

Wasserrohrbruch sorgt für Druckabfall im gesamten Netz

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Paukenschlag bei der CSU: Drei Fraktionsmitglieder wollen offenbar zur Bürgervereinigung wechseln. CSU-Fraktionschef Günther Eibl geht mit dem mutmaßlichen Anführer der Abtrünnigen hart ins Gericht.

Wolfratshausen–  Andreas Czerweny, Leiter der Polizeiinspektion in der Flößerstadt, informierte die Presse am Dienstag um 8.10 Uhr per E-Mail-„Eilmeldung“ über das Geschehen: „Seit zirka 5.20 Uhr Wasserrohrbruch in Wolfratshausen, Untermarkt/Ecke Bahnhofstraße, Bundesstraße 11, Straße unterspült, Straße einseitig befahrbar, Schadensbehebung durch den Bauhof der Stadt Wolfratshausen in vollem Gange, Wassermeister im Einsatz, Dauer der Arbeiten lässt sich schwer abschätzen.“ Viele Wolfratshauser hatten zu diesem Zeitpunkt bereits die leidvolle Erfahrung gemacht: Der Leitungsdruck ist futsch, für die Morgentoilette muss auf Mineralwasser zurückgegriffen werden. 

Den Stadtwerken gelang es allerdings rasch, das Problem zu beheben. Gegen 10.15 Uhr sprudelte das Wasser wieder aus den Hähnen, „nur vier Haushalte sind derzeit nicht versorgt“, berichtete Stadtwerkeleiter Thomas Fritz auf Nachfrage unserer Zeitung. Die genaue Ursache, die zum folgenreichen Schaden führte, stand laut Rohrnetzmeister Anton Rautnig am Mittag noch nicht fest: „Wir werden da noch weiter aufgraben müssen, um der Sache auf den Grund zu gehen.“ Bei wie vielen Wolfratshausern am Dienstagmorgen nur Luft aus der Leitung kam, können weder Fritz noch Rautnig mit Sicherheit sagen. „Vom Druckabfall war das ganze Netz betroffen“, so der Rohrnetzmeister. Polizeioberkommissar Klaus Hohenreiter geht davon aus, dass „weite Teile Wolfratshausens ohne Wasser auskommen mussten“. 

Den in sozialen Netzwerken erhobenen Vorwurf, das Wolfratshauser Rohrnetz sei marode, Brüche also vorprogrammiert, weist Stadtwerkeleiter Fritz entschieden zurück. „Das Leitungsnetz wird kontinuierlich überprüft“, im Falle des Falles würden Rohre „zeitnah ausgetauscht“. Ein Parameter ist laut Fritz der Wasserverlust: „Der wird von uns permanent überwacht.“ Kommt es zu Auffälligkeiten („ist die Kurve außerhalb der Bandbreite“), würden die Stadtwerke umgehend reagieren. Ein Wasserrohr habe eine Lebenszeit von 30 bis 50 Jahren, erläutert Fritz. „Doch so lange warten wir nicht.“ 

Rund 110 Kilometer lang ist das Leitungsnetz der Stadtwerke Wolfratshausen, die dicksten Rohre haben einen Durchmesser von 300 Millimetern. An der Bahnhofstraße aufgebrochen ist laut Werkleiter eine Hauptwasserleitung mit 200 Millimetern Durchmesser. Nachdem es gelungen sei, die Schieber im besagten Bereich zu schließen, sei der Wasserdruck relativ schnell wieder gestiegen, berichtet Rohrnetzmeister Rautning. Unterm Strich „keine große Sache“, wenngleich er nachvollziehen kann, dass es niemanden freut, in der Früh unter dem Duschkopf zu stehen, aus dem kein Tropfen Wasser kommt. 

Einsatzkräfte der Wolfratshauser Feuerwehr und Mitarbeiter des Bauhofs beseitigten die Spuren der Überschwemmung am Untermarkt. Vor Ort war neben Stadtwerkeleiter Fritz auch Wassermeister Tobias Deißer. Die Straße wurde im Bereich der Schadstelle – vor dem Parkplatz am Heimatmuseum – unterspült und ist laut Polizei bis auf Weiteres nur einseitig befahrbar. Am Dienstagnachmittag hatte Rohrmeister Rautnig Gewissheit: „Es war ein Rohrbruch.“ 

Das schadhafte PVC-Leitungsstück werde nun herausgeschnitten und gegen ein neues ersetzt

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