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Mit der Weihnachtsaktion „Leser helfen helfen“ legen die Heimatzeitungen und ihre engagierten Leser den Menschen im Landkreis ein Geschenk unter den Christbaum, mit denen es das Leben nicht so gut gemeint hat. 

Jeder Euro lindert Not

Weihnachtsaktion „Leser helfen helfen“ geht in die nächste Runde

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156 892 Euro – dafür bekommt man aktuell ein Elektroauto der Marke Tesla, Modell S. Man kann dieses Geld aber auch sinnvoller anlegen. Genau das haben Sie getan: Extakt dieser Betrag aus der letztjährigen Weihnachtsaktion unserer Zeitung ging eins zu eins an Bedürftige im Landkreis. Nun geht „Leser helfen helfen“ in die nächste Runde.

Bad Tölz-Wolfratshausen – öSeit Mitte der 1990er-Jahre appellieren Isar-Loisachbote, Geretsrieder Merkur und Tölzer Kurier mit Beginn der Adventszeit an das große Herz und die Spendenbereitschaft ihrer Leser. Und die hörten den Ruf stets. Fast immer knackten wir die Schallmauer von 100 000 Euro, meistens sogar deutlich. Das Geld half Menschen im Landkreis, mit denen es das Leben nicht so gut gemeint hatte.

Manche gerieten unverschuldet in Not, manche benötigen dringend medizinische Hilfe, anderen fehlen die Mittel, um den Kühlschrank zu füllen oder den Kindern ein kleines Weihnachtsgeschenk zu kaufen. Mit einer Spende zugunsten der Weihnachtsaktion der drei Heimatzeitungen können Sie, liebe Leser, genau diese Menschen unterstützen.

Jeder Cent kommt bei den Bedürftigen an

Jeder einzelne Cent kommt bei den Bedürftigen an. Dafür garantieren wir. Denn die Redaktionen in Bad Tölz und Wolfratshausen arbeiten eng mit Kirchen, Sozialämtern, Gemeinden sowie sozialen und karitativen Institutionen zusammen. Diese Treuhänder wissen, wo die Not am Größten ist – und sie bürgen dafür, dass die Menschen die Spende zu 100 Prozent erhalten.

Das war auch im Vorjahr so. Wir hatten den Fall des bekannten Isar-Rangers, der nach kurzer, schwerer Krankheit im Alter von nur 49 Jahren starb. Der Wolfratshauser, Alleinverdiener, hinterließ eine Frau und fünf Kinder. Die Spenden unserer Leser halfen der Familie, die erste schwere Zeit finanziell zu überbrücken. Ein weiterer Teil dient dazu, ihr marodes Haus wieder in eine menschenwürdige Unterkunft zu verwandeln.

Spenden für krebskranke Jacky

Auch das Schicksal von Jacky D. rührte viele Männer und Frauen unter unseren Lesern. Die alleinerziehende junge Mutter aus Geretsried erkrankte unheilbar an Krebs. Das Geld aus der Weihnachtsaktion erleichterte der 26-Jährigen und ihrer Tochter zunächst den Alltag – und finanzierte einen Teil ihres Begräbnisses: Jacky starb Ende August in einem Hospiz.

Lukas P. hatte eine schwere Kindheit. Unsere Zeitung schilderte seine Geschichte. Antidepressiva unterdrückten die Panikattacken des 30-jährigen Tölzers nach dem Krebstod der Mutter. Aber Lebensmut schenkten sie ihm nicht. Der junge Mann verlässt seine Wohnung höchstens zum Einkaufen oder um seine Mutter auf dem Friedhof zu besuchen. Auch dort wird er daran erinnert, wie wenig er hat: keine Familie und kein Geld, mit dem er seiner Mutter zumindest ein Metallkreuz kaufen könnte. Bislang zierte ein Holzkreuz die letzte Ruhestätte. Spenden unserer Hilfsaktion nutzte er für das Grab. „Es ist das Letzte, was ich für sie tun kann“, sagte Lukas P damals.

Sie sehen also: Mit den gut 150 000 Euro haben Sie, liebe Leser,sehr viel Gutes bewirkt im Landkreis. Auch heuer hoffen viele Menschen auf Ihre Unterstützung. Einige von ihnen werden wir Ihnen in den kommenden Wochen vorstellen. Jeder Euro hilft. Deshalb sagen wir schon jetzt: vielen, vielen herzlichen Dank. 

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