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Auch wenn nicht alles rund lief, setzten sich die VSG-Volleyballer (v. li.) Stefan Richter, Henri Bieling, Korbinian Hölzl, Markus Meinl und Dominik Schmidt gegen den SV Neuperlach München klar durch. 

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VSG-Herren gewinnen klar gegen Neuperlach und mit Mühe gegen Holzkirchen. Damit behaupten die Volleyballer den zweiten Platz in der Bezirksliga Ost.

Wolfratshausen – Zwei Spieltage vor Schluss ist die Konstellation in der Volleyball-Bezirksliga Ost so gut wie klar: Dem MTV München III ist die Meisterschaft nicht mehr zu nehmen, doch die VSG Isar-Loisach ist auf dem besten Weg, sich Platz zwei und damit die Teilnahme an der Aufstiegsrelegation zur Landesliga zu sichern. „Es macht Spaß, vorne mitzuspielen“, freut sich Teammanager Bernhard Wilhelm nach den beiden Heimsiegen gegen den SVN München (3:0) und den TuS Holzkirchen (3:1).

Mit dem kompletten Kader – abgesehen von Zuspieler Thorsten Busch (Auslandsstudium) – waren die Volleyballer in der Farcheter Mehrzweckhalle angetreten. Spielertrainer Korbinian Hölzl nutzte deshalb das Auftaktmatch gegen Schlusslicht Neuperlach, um möglichst alle Spieler einzusetzen. „Wir müssen in diesem Match an unserer Präzision arbeiten“, betont VSG-Sprecher Wilhelm während einer Auszeit. Denn obwohl sich die Hausherren klar mit 25:16, 25:20 und 25:22 durchsetzten, lief nicht alles rund: Die Annahme war oft zu ungenau, der Mittelangriff klappte zu selten. So waren die starken Außenangreifer Stefan Richter und Markus Meinl die Garanten für den Sieg.

Anschließend bekamen die Zuschauer ein packendes Duell geboten. Holzkirchen, trotz einiger Jugend-Auswahlspieler nur im hinteren Tabellenmittelfeld platziert, bot der VSG ordentlich Paroli. Der erste Satz ging knapp mit 25:23 an Hölzl und Co., der zweite Abschnitt dagegen völlig in die Hose. Lange sah es so aus, als würde die VSG gar nicht in den zweistelligen Punktebereich kommen – am Ende hieß es 16:25. Auch im dritten Satz blieb einiges Stückwerk, doch als der schlagkräftigste Holzkirchner Angreifer ohne gegnerische Einwirkung umknickte und mit einem dicken Knöchel ausgewechselt werden musste, kippte die Partie. Die Gastgeber gewannen mit 25:23 und hatten auch den vierten Abschnitt deutlich besser im Griff. Dies galt nach der Einwechslung des wieder genesenen Lukas von Stülpnagel im Mittelblock auch für den extrem gefährlichen TuS-Mittelangreifer auf der anderen Seite des Netzes. Außerdem punkteten die eingewechselten Dominik Schmidt und Tobias Adamek jetzt zuverlässig. „Die ,Alten’ haben es herausgerissen“, fügte Bernhard Wilhelm nach dem 25:18-Satzgewinn schmunzelnd an.

Der Teammanager ist zuversichtlich, dass sich die Volleyballer nicht mehr vom zweiten Tabellenplatz verdrängen lassen. Am letzten Spieltag (9. März) tritt die VSG beim fünftplatzierten FC Kirchweidach an, der rein theoretisch noch ein Wörtchen um Rang zwei mitreden kann. Und der zweite Gegner SC Freising II ist momentan noch ein Kandidat für die Abstiegsrelegation.

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