Starke Frauen

Weltfrauentag: Die Powerfrauen aus der Region Wolfratshausen

Am 8. März wird der internationale Weltfrauentag gefeiert. Auch in der Region Wolfratshausen gibt es viele Unternehmerinnen, die als "Powerfrauen" gelten.

Annemarie Ruhland von "Betten Beer"

Annemarie Ruhland winkt bescheiden ab: „Eine ‚Powerfrau‘ bin ich nicht.“ Doch ihr Lebensweg und ihr Erfolg beweisen das Gegenteil. Es kostete viel Kraft, Mut und Entschlossenheit, trotz so mancher gesundheitlicher Tiefschläge, die das Leben für sie bereithielt, über insgesamt vier Jahrzehnte das von den Eltern, dem Ehepaar Beer übernommene Geschäft zu ‚Betten Beer‘, einem modernen, erfolgreichen Bettenfachgeschäft umzugestalten, das heute weit über die Landkreisgrenzen hinaus Anerkennung genießt.

Annemarie Ruhland.

„Zu uns kommen Stammkunden bis vom Chiemsee, vom Ammersee, aus dem Raum Starnberg oder aus Garmisch“, berichtet Annemarie Ruhland. Sie alle schätzen die fachkundige Beratung und das umfangreiche Angebot an Betten, Matratzen und Zubehör, an Handtüchern, Bett-, Nacht- und Küchenwäsche. Im Jahr 1953 - den Anfängen Geretsrieds - durch die Eltern gegründet, bot das einstige Geschäft (außer Lebensmitteln) fast alles, was die Leute damals nach der Kriegs- und Notzeit brauchten. Im Jahr 1977 wurde das Geschäft vom Ehepaar Annemarie und Franz Ruhland übernommen, das Sortiment gestrafft und der Laden in ein Bettenfachgeschäft umstrukturiert. Man spezialisierte sich im stetigen Bestreben, immer auf dem aktuellen Stand der Zeit zu sein und den Kunden die bestmögliche Qualität und Beratung zu bieten. Mehrfach wurde der Laden umgebaut, modernisiert und erweitert auf heute 700 Quadratmeter Verkaufsfläche und 300 Quadratmeter ‚perfektes Schlafen‘.

Als weitere Serviceleistung verfügt Betten Beer über eine Bettfedernwäscherei und eine der modernsten Komplettwaschanlagen für Betten aller Art. Im Jahr 2004 kam eine Filiale am Marktplatz in Grünwald hinzu und seit 2015 können die Kunden ganz zeitgemäß auch in einem Online-Shop bestellen!

Susanne Döbler, Goldschmiedemeisterin

Susanne Döbler.

Dass Frauen Schmuck lieben, ist eine Binsenweisheit. Etwas Besonderes hingegen ist es, wenn Frauen edlen Schmuck selbst entwerfen und anfertigen. Die 45-jährige Susanne Döbler hat dazu eine klassische Handwerksausbildung absolviert und sich zur Gold- und Silberschmiedin ausbilden lassen. Im Jahr 1998 legte sie die Meisterprüfung ab und sammelte Erfahrung in verschiedenen Werkstätten, bevor sie die Chance zur Selbstständigkeit erhielt und in Wolfratshausen an der Sauerlacher Straße 24 die Werkstatt mit Ladengeschäft vom Goldschmiedemeister Petz übernahm.

Feinste Gold- und Silberschmiedearbeiten sind seither ihr tägliches Brot. Kunstvoll entworfene Schmuckstücke zu realisieren ist die Passion der kreativen Schmuckdesignerin, die jedoch auch gerne Kundenwünsche realisiert. Auch Reparaturen - teils komplizierte Arbeiten - werden gerne übernommen. Und so besteht die Aufgabe der Meisterin einerseits aus der Arbeit in der Werkstatt, andererseits aus der Beratung der Kunden. Und zuhause wartet dann noch die Aufgabe als Mutter von Zwillingen auf die Goldschmiedemeisterin.

Eine besonders heikle Aufgabe wurde übrigens jüngst trotz diverser Schwierigkeiten von der ‚Powerfrau‘ gut gemeistert: der durch den Gebäudeabriss notwendig gewordene Umzug an die Sauerlacher Straße 28, wo vor wenigen Tagen der neue, helle und moderne Laden eröffnet wurde.

Bernadett Gröbmaier, "Friseursalon Bernadett"

Laura, Maria und Chefin Bernadett (Mitte) bieten alle klassischen Friseurleistungen bis hin zum Brautservice mit Haarschmuck und Makeup. Verwendet werden exklusiv die nachhaltigen Produkte des Markenherstellers Glynt.

Es erfordert schon ein bisschen Mut und Entschlossenheit, sich selbstständig zu machen. Und wenn dann auch noch Sachkenntnis und Können dazu kommen, kann das zu einer Erfolgsgeschichte werden. So wie bei Bernadett Gröbmaier. Nach einer soliden Ausbildung im Friseurhandwerk sammelte sie Erfahrung in mehreren Betrieben im Umland. Dann folgte der Beschluss, einen eigenen Friseursalon zu eröffnen. Nein, nicht an in einer geschäftlich guten Lage mitten in einem größeren Dorf oder einer Stadt: Bernadett Gröbmaier wollte etwas Besonderes - sie suchte sich bewusst das kleinen Dörfchen Jasberg im Dreieck zwischen Dietramszell, Holzkirchen und Sauerlach aus. Die Vorteile hier: Ihre bisherigen Kunden haben es nicht so weit und die idyllische Lage macht zudem einen Besuch in ihrem Friseursalon zu einem erholsamen Erlebnis. Schon die Ankunft können die Kunden entspannt genießen, denn sie finden ohne lange Suche immer einen Parkplatz direkt am Geschäft vor. Während die Kundinnen und Kunden den herrlichen Blick auf die Naturkulisse genießen, nimmt sich das Team der drei Damen vom ‚Friseursalon Bernadett‘ noch so richtig Zeit für die Betreuung und typgerechte Beratung ohne Stress und Hektik.

Die Öffnungszeiten des Friseursalons Bernadett in Jasberg 3a: Dienstag, Mittwoch und Freitag 8.30 - 17.30 Uhr, Donnerstag 11.30 - 20.00 Uhr und Samstag 8.00 - 12.00 Uhr, Tel. 08024/6467002, www.friseursalon-bernadett.de.

Christine Oliv: Ihr Frisör in Irschenhausen und Ebenhausen

Christine Oliv.

Christine Olivs Leistungen waren bereits vor der Selbstständigkeit bemerkenswert: Im Jahr 1988 legte sie die Meisterprüfung im Friseurhandwerk als Semesterbeste mit einer Auszeichnung der ‚Stiftung für Begabtenförderung‘ samt einer Zusatzausbildung in Betriebswirtschaft und Buchführung ab. Ausgestattet mit diesem Leistungsbeweis wagte sie vor 28 Jahren den Sprung in die Selbstständigkeit mit Neubau und Eröffnung des Friseursalons ‚Ihr Frisör‘ in der Ebenhauser Straße 9 in Icking-Irschenhausen. Rückblickend stellt sie heute fest: „Ich habe es noch keine Sekunde bereut! Dieser Beruf ist für mich Berufung und macht Spaß wie am ersten Tag. Um fit zu bleiben nach fast 40 Berufsjahren, habe ich für mich den orientalischen- und lateinamerikanischen Tanz entdeckt, dazu lange Spaziergänge oder joggen im Grünen mit meinem Hund.“

Im Juli 2009 eröffnete Christine Oliv Ihr zweites Friseurgeschäft in Ebenhausen in der Geschäftszeile neben dem Gasthof Zur Post. „Es war schon sehr lange mein Traum, ein weiteres zentral gelegenes Friseurgeschäft führen zu dürfen. Dem Zeitgeist entsprechend bieten wir lange Öffnungszeiten, täglich von 9.00 bis 20.00 Uhr, samtags von 9.00 bis 14.00 Uhr und die Abende am Dienstag, Mittwoch und Donnerstag sind so gestaltet, dass ab 16.00 Uhr keine Terminabsprachen nötig sind.“ Und sie ergänzt: „Gemeinsam mit meinen acht Friseurinnen und Organisatorinnen lassen wir Charme, Stil, gute Stimmung und das besondere Fachwissen unseren netten Kunden zugutekommen. Wir sind der Generationen-Friseur für die ganze Familie und gehen mit den Belangen unserer Kunden immer diskret und verständnisvoll um.“

Alina Heiduk: "Heiduk - so wohne ich gerne!"

Alina Heiduk.

Sie ist überall, wo sie gebraucht wird: Alina Heiduk managed den Laden, organisiert die Verwaltung, koordiniert die Arbeiten und berät die Kunden im Laden und auch zuhause. Die 48-Jährige Chefin von acht Mitarbeitern (und Mutter von drei erwachsenen Söhnen, die alle im väterlichen Malerbetrieb tätig sind - zwei davon als Meister) hat das Unternehmen im Griff. „Unsere Stärke ist es, unseren Kunden alles aus einer Hand anbieten zu können.“ Dafür hat sie gemeinsam mit ihrem Mann, der einen erfolgreichen Malerbetrieb leitet, eine Unternehmensstruktur aufgebaut, die mit Synergieeffekten ein gewerkeübergreifendes Arbeiten ermöglicht.

Seit 1991 haben Alina und Wolfgang Heiduk sukzessive den Gesamtbetrieb aufgebaut und vor rund einem Jahrzehnt das Farbengeschäft von Peter Ley übernommen. Die Übernahme der benachbarten Raumausstattung Kurzböck kam hinzu. Heute sind die Räume an der Bahnhofstraße ein Gesamtunternehmen, in dem alles rund ums Wohnen angeboten wird: Sicht- und Sonnenschutz, Fensterdekoration, Wand- und Bodengestaltung, Polstern und Nähatelier sowie stilvolle Möbel und Wohnaccessoires namhafter Hersteller - alles unter der Bezeichnung ‚Heiduk - so wohne ich gerne‘.

„Raumausstattung ist heut weit mehr als nur die Dekoration von Räumen mit Vorhängen und Accessoires. Es beginnt mit dem Vertrauen des Kunden in unser Können, unser Fachwissen und unsere Kreativität. In unseren Geschäftsräumen auf zwei Etagen haben wir beste Voraussetzungen, Projekte zu erarbeiten, Ideen zu finden und aus den Materialien und Kollektionen auszuwählen.“ Und da bringt sich Alina Heiduk gerne selbst kreativ beratend mit ein.

Lydia Hofherr von "Posthotel Hofherr"

Die Gastronomin Lydia Hofherr ist eine Powerfrau im wahrsten Sinne des Wortes. Schon in ihrer Jugend zeigte sich ihre Leidenschaft für das Gastgewerbe. Durch den Beruf lernte sie ihren Mann Hans kennen, der aus einer alteingesessenen Königsdorfer Gastronomen- und Hotelierfamilie stammt. Nach der Heirat im Jahr 1996 stieg sie ins Unternehmen mit ein wirkt seit der Betriebsübernahme durch ihren Mann und sie im Jahr 2006 speziell im Bereich Hotel und Wellness als innovative Chefin und Triebfeder. So geht vieles im Haus auf ihre Initiative zurück, wie zum Beispiel der Bau des Wellnessbereiches ‚Atrisana‘ oder des Tagungspavillons. Mit laufenden Modernisierungen möchte die charmante Gastgeberin dem Gast das Bestmögliche bieten. Ob Tagungs-, Wellness- oder normalem Hotelgast: Jedem soll ein zeitgemäßer Service, umfassende Dienstleistungen und ein gut ausgestattetes Haus auf dem aktuellen Stand der Zeit geboten werden - und eine sehr persönliche, freundliche Betreuung dazu.

Lydia Hofherr.

Doch Lydia Hofherrs Aktivitäten erstrecken sich bis weit über ihre hausinternen Aufgaben hinaus, denn es ist ihr ein Anliegen, das Gastgewerbe zu stärken, Nachwuchs zu gewinnen und zu fördern sowie die Interessen des Gastgewerbes zu vertreten. So ist sie unter anderem engagiert als Kreisrätin, als zweite Vorsitzende der Königsdorfer CSU sowie in mehreren Fachausschüssen auf Landkreisebene, wie auch in der IHK und im Hotel- und Gaststättenverband, Bezirk Oberbayern. Die agile, sympathische Gastronomin will etwas bewegen und ist bereit, sich selbst dabei mit einzubringen. Unter dem Strich dienen fast alle ihre Aktivitäten ihrer Branche und damit letztlich dem Gast. Dazu gehört auch ein sehr freundlicher, fast familiärer Umgang mit den Mitarbeitern, denn Lydia Hofherr weiß um den Wert eines guten Teams, dessen Motivation sofort von den Gästen gespürt wird.

In ihrer knappen Freizeit liebt die Mutter dreier Kinder und ‚Wirtin aus Leidenschaft‘ Tagestouren und Radfahren. Trotz aller Arbeit und Belastung ist sie nämlich glücklich und sehr zufrieden in ihrem Traumberuf, den sie auch heute wieder wählen würde. Dankbar ist sie dafür auch ihrer Familie, die voll hinter ihr steht sowie den zuverlässigen Mitarbeitern. Bei all den vielen Aufgaben ist sie immer eine Chefin geblieben, die stets ein nettes Wort für die Mitarbeiter wie auch für die Gäste hat, die sie sehr schätzen und denen sie bei Fragen und Problemen gern zur Seite steht. „Wir wollen unseren Hausgästen immer das Optimale bieten. Und für mich ist es das schönste Lob, wenn sie beim Abreisen sagen „schön war’s!“ und dann gerne wiederkommen.

Karin Schmid von "Landhotel Klostermaier"

Für unsere Sonderveröffentlichung bestand Karin Schmid (Bildmitte) darauf, ihre Powerfrauen der Geschäftsleitung mit ins Bild zu nehmen: Gabi Schmeißl (links, Kaufmännische Leitung) und Corinna Maiwald (rechts, Direktionsassistentin). Nicht im Bild: Franziska Bartl (Hausdame).

Karin Schmid, geborene Klostermaier, ist quasi die Gastronomie in die Wiege gelegt worden. Ihre Eltern betrieben an der Mittenwalder Straße 9 in Icking eine Gaststätte. Nach dem frühen Tod des Vaters im Jahr 1969 musste zunächst die Mutter nicht nur drei Töchter ernähren und großziehen, sondern auch noch die Gaststätte leiten. Es folgten ab 1971 viele Jahre, in denen die Gaststätte mit durchwachsenem Erfolg durch wechselnde Pächter bewirtschaftet wurde, bis sie schließlich im Jahr 2003 endgültig geschlossen wurde. Da stellte sich die Frage, ob nach dem Abriss des sanierungsbedürftigen Gebäudes Wohnhäuser entstehen sollten oder ein Hotel. Nach ausgiebiger Beratung mit der Familie, wurde entschieden ein Hotel zu bauen. Nach jahrelanger Planung wurde im Jahr 2008 schließlich nach einjähriger Bauzeit das neue, moderne Landhotel mit Restaurant eröffnet.

Karin Schmid fungiert seither als Geschäftsführerin und packt überall mit an wo Not am Mann ist. Selbst nachts steht sie bereit, wenn Gäste ein Problem haben, ist Ausbilderin und gleichzeitig auch ein bisschen ‚Ersatzmutter‘ für ihre Azubis, die ihre Chefin ebenso wie alle anderen Mitarbeiter sehr schätzen. Dies merkt man schon, wenn ein Mitarbeiter zum Dienst kommt. Sofort werden ein paar freundliche Worte gewechselt. Kein Wunder, dass die Auszubildenden auf der letzten Wiesn ihrer Chefin ein Riesen-Lebkuchenherz als kleines Dankeschön anfertigen ließen. Diese wiederum stellte in der Weihnachtszeit im Foyer einen großen Christbaum auf, der für jede Mitarbeiterin und für jeden Mitarbeiter eine mit den jeweiligen Vornamen von der Chefin handbemalten Christbaumkugel trug: ganze 40 an der Zahl! Klar, dass auch die Gäste die gute Stimmung merken und gerne wiederkommen.

Annemarie Lachner: Generalagentur der Württembergischen Versicherung

Der Weg in die Selbstständigkeit und zum Erfolg verlief für die Königsdorferin Annemarie Lachner auf Umwegen. Sie absolvierte zunächst eine Ausbildung in der Landwirtschaft, machte die Fuhrunternehmerprüfung, gefolgt von verschiedenen Tätigkeiten in Industrieunternehmen.

Am 1. Oktober 1979 wagte sie den Schritt in die Selbstständigkeit und begann, die örtliche Versicherungsagentur für die Württembergische aufzubauen; jene Versicherung, für die ihr Vater bereits seit 1948 tätig gewesen war. „Die Anfangszeit war nicht einfach. Ich musste nicht nur zahlreiche Lehrgänge absolvieren, sondern mich auch gegenüber den männlichen Kollegen beweisen, denn eine Frau als Leiterin einer Versicherungsagentur war damals unüblich!“ Mit Engagement und Fleiß schaffte Sie es in den letzten 38 Jahren zu einer stattlichen Agentur mit mehreren Mitarbeitern. Als Spezialgebiete nennt sie Kfz-Versicherungen, Gewerbeversicherungen, aber auch die Betreuung vieler Privatkunden, Lebens- und Krankenversicherungen, Finanzierungen und die Altersvorsorge. Ein essentieller Baustein des Erfolgs war auch stets die fachliche Weiterbildung in den vorgenannten Bereichen. Nur ein Beispiel dafür ist die kürzlich erfolgreich bestandene Prüfung zum Gewerbespezialisten, welche eine für den individuellen Gewerbekunden optimierte Beratung ermöglicht.

Annemarie Lachner und Schwiegertochter Christine.

Im kommenden Jahr feiert sie die siebzigjährige Kooperation der Familie mit der Württembergischen. Und es ist ihr als verantwortungsbewusster Unternehmerin ein Anliegen, dass die Arbeit in ihrer mit so viel Herzblut aufgebauten Agentur auch über ihre eigene Altersgrenze hinaus nahtlos weitergeht. „Schließlich habe ich meinen Kunden gegenüber eine Verpflichtung!“ Daher freut sie sich, dass sich seit einem Jahr Schwiegertochter Christine in ihrem Unternehmen engagiert. Nach einem Betriebswirtschaftsstudium und einer Ausbildung zur Versicherungsfachfrau absolviert sie nun ebenfalls die Spezialistenausbildungen, um einen fließenden Übergang auf die nächste Generation sicherzustellen. Damit ist nun wohl schon die nächste ‚Powerfrau‘ in der Agentur tätig.

Stephanie Staudacher: Naturheilpraxis "Lichtblick"

Stephanie Staudacher.

Als Stephanie Staudacher vor knapp drei Jahren in Münsing ihre Naturheilpraxis mit dem Namen ‚Lichtblick‘ eröffnete, war sie im Gesundheitswesen keine Newcomerin mehr. In Fachkreisen war die Lektorin medizinischer Fachliteratur durchaus bekannt und als Studentin der Zahnmedizin wie auch als Mutter von vier Kindern hatte sie immer wieder Berührung mit der klassischen Medizin wie auch mit der Naturheilkunde. Eine mehrjährige, intensive Ausbildung zur Heilpraktikerin ermöglichten ihr dann ein neues berufliches Standbein und den Start in die eigene Praxis im April 2014. Zum Angebot ihrer Praxis gehört auch Faltenunterspritzung mit Hyaluronsäure, aber der Schwerpunkt liegt im medizinischen Bereich.

Ein großes Anliegen ist ihr die ausführliche Untersuchung und Anamnese ihrer Patienten, um diese ganzheitlich kennen zu lernen und die Ursachen für die unterschiedlichsten Beschwerden zu erkennen. Staudacher: „Ich nehme mir gern viel Zeit für die Gesundheit und das Wohlbefinden meiner Patienten! Die Natur bietet für sehr viele Krankheiten, Leiden und Probleme Lösungsmöglichkeiten, so dass ich mich darauf freue, meinen Patienten helfen zu können.“

Stephanie Staudacher betrachtet die Naturheilkunde als sinn- und wirkungsvolle Ergänzung zur klassischen Schulmedizin. In ihrer Praxis bietet sie nach intensiver Diagnostik individuelle Therapiekonzepte unter anderem mit klassischer Pflanzenheilkunde, Akupunktur, schmerzloser Laser-Akupunktur, Neuraltherapie und manueller Therapie an. Dabei wird sachlich ab¬gewogen zwischen notwendigen schulmedizinischen und naturheilkundlichen Verfahren, um dem Patienten die für den jeweiligen Fall individuell beste Behandlung empfehlen zu können.

Martina Maier von "M. Maier’s Automobile"

Als Powerfrau bezeichnet zu werden, hört die fleißige, aber bescheidene 39-jährige Unternehmerin allerdings nicht so gern. Lieber verteilt sie Lob und Dank an ihre Mitarbeiterinnen: „Unser Powerteam!“ wie Martina Maier betont.

Autos liegen ihr im Blut. Martina Maier (links im Bild) ist sozusagen ins Autohaus ‚hineingewachsen‘. Ihre Eltern Marlis und Sepp Maier hatten vor 37 Jahren den Betrieb gegründet. Kaum volljährig geworden, machte es ihnen Tochter Martina nach und gründete im Autohaus der Eltern zunächst ihren eigenen Betrieb ‚M. Maier’s Automobile‘ und übernahm die Vertretung der damals hierzulande noch kaum bekannten südkoreanischen Marke KIA; heute in Deutschland die ausländische Fahrzeugmarke mit den höchsten jährlichen Zuwachsraten. Anfangs von so manchen männlichen Kollegen belächelt, ist Martina Maier inzwischen längst zur erfolgreichen Unternehmerin avanciert und hat das gesamte Autohaus von den Eltern übernommen. Mutter Marlis Maier (Bildmitte) unterstützt sie noch im Betrieb. Martina Maiers Firma verfügt heute über eine ganz besondere Konstellation: In der Werkstatt sind ausschließlich Männer beschäftigt, in Verkauf, Büro, Verwaltung und Disposition hingegen überwiegend Frauen: alle - egal ob Frau oder Mann - sind fachlich kompetent, hoch engagiert und bei den Kunden äußerst beliebt.

Susanne Schlarb: "Osteopathie Schlarb"

Susanne Schlarb (29) ist eine junge, engagierte Powerfrau und hat bereits viele Jahre der Ausbildung hinter sich. „Das muss auch so sein, schließlich arbeite ich am Menschen und möchte seine Gesundheit positiv beeinflussen,“ stellt die junge Powerfrau kategorisch fest, die in der Arbeit für die Gesundheit ihrer Mitmenschen Erfüllung findet.

Susanne Schlarb.

Dank ihrer umfangreichen, berufsbegleitenden fünfjährigen Osteopathie-Ausbildung plus zweijährigem Studium zum Master of Science ist sie neben Ihrer Praxistätigkeit als Osteopathin auch Dozentin an der International Academy of Osteopathie in Deutschland, Österreich und Schweiz tätig. Susanne Schlarb, ursprünglich zur staatlich anerkannten Physiotherapeutin ausgebildet, absolvierte neben diversen Lehrgängen auch die Heilpraktikerausbildung, um fundiert und ganzheitlich am und mit dem Patienten arbeiten zu können. Ein weiteres Standbein Ihrer osteopathischen Tätigkeit ist auch die Kinderosteopathie, die eine zusätzliche Weiterqualifizierung über zwei Jahre voraussetzt.

Nach einigen Jahren der Anstellung hat sie im Jahr 2011 gemeinsam mit ihrem Mann Marcus eine Praxis für Osteopathie, Naturheilverfahren und Physiotherapie eröffnet und betreibt diese zusammen mit einem Team von drei weiteren Therapeuten an den zwei Standorten Elbestraße 25 a sowie Egerlandstraße 53 in Geretsried. Praxis- und Lehrtätigkeit sowie die stetige eigene Weiterbildung gehören für die beiden Osteopathen unbedingt zusammen, um fachliche Kompetenz und bestmögliche Therapie für den Patienten gewährleisten zu können. Susanne Schlarb ist damit eine Powerfrau im wahrsten Sinn des Wortes.

von Wolfgang Tutsch

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