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Autofahrer wollen in Beuerberg einen Wolf entdeckt haben.

Sichtung „nicht auszuschließen“

Wolf in Beuerberg: Was wissen die Jäger?

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Wolfratshausen – Josef Brunner kann sich momentan vor Anrufen kaum retten. Vom Vorsitzenden der Jagdkreisgruppe Wolfratshausen wollen alle nur eins wissen: Gibt es Neuigkeiten zur Wolfssichtung?

Die Antwort lautet stets: Nein. Am Dienstagabend traf sich Brunner mit seinen Jagdkollegen. Auch die mögliche Wolfssichtung kam zur Sprache. Ergebnis: „Von meinen Kollegen hat keiner etwas gesehen.“ Aktuelle Aufzeichnungen der Wildkameras könnten vielleicht neue Erkenntnisse bringen – doch die Bilder wurden laut Brunner noch nicht ausgewertet. Auch wenn es nichts Konkretes gibt, will der Eglinger nicht ausschließen, dass in den vergangenen Tagen ein Wolf den Nordlandkreis durchquert hat. „Vielleicht war es ein Jungtier auf Brautschau“, mutmaßt der Chef der Jagdkreisgruppe. „Der ist so lange unterwegs, bis er eine Familie gründen kann.“ Er habe vor zwei Jahren schon mal einen Wolf in seinem Revier gesichtet. Zwei Tage später tauchte das Tier dann in Ebersberg auf. Gut möglich, dass der in der Nacht auf Sonntag angeblich in Beuerberg gesichtete Isegrim längst über alle Berge ist: „Solch ein Tier wandert in drei Tagen 80 bis 150 Kilometer“, erläutert Brunner. Ebenso denkbar sei, dass es sich um eine optische Täuschung handelte: „Vielleicht war es auch nur ein Hund, der wie ein Wolf ausschaut.“

pr

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