Alte Floßlände in Wolfratshausen
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Die alte Floßlände: An dem idyllischen Platz in Wolfratshausen gilt ein Alkoholverbot.

„Mit der Erstellung von Anzeigen muss gerechnet werden“

Wolfratshausen: Alte Floßlände wird verstärkt kontrolliert

  • Sabine Schörner
    vonSabine Schörner
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Sachbeschädigung, Müll und andere Verfehlungen: Die Polizei will an der alten Floßlände härter durchgreifen. Das kündigt sie in eine Pressemitteilung an.

Wolfratshausen - Die Polizeiinspektion Wolfratshausen will auf der alten Floßlände in der Innenstadt verstärkt Streife gehen und bei Verstößen konsequent durchgreifen. Das kündigt die designierte Vize-Chefin der Dienststelle, Christina Loy, an. Der Grund sind erneute Fälle von Vandalismus. Ein aufmerksamer Bürger hat am Dienstag eine Sachbeschädigung an der alten Floßlände mitgeteilt. Unbekannte Täter haben dort im Verlauf der vergangenen zwei Tage einen Stromkasten durch Tritte beschädigt und aus der Verankerung gerissen. Der Stadt entstand dadurch ein Schaden von etwa 800 Euro. Zudem wurde eine unerlaubte Abfallbeseitigung festgestellt. Die Ermittlungen dazu laufen noch.

„Die wunderschöne Örtlichkeit, die alte Floßlände, Austragungsort des Flussfestivals, wurde mit viel Mühe erst vor einigen Jahren für die Bürger von Wolfratshausen mit Ruhebänken ausgestattet, damit daraus ein Ort zum Verweilen für Familien und Erholungssuchende geschaffen wird“, schreibt dazu Kriminalhauptkommissarin Loy im Pressebericht. „Doch leider nutzen diese auch Menschen, die sich nicht an die Regeln der Grünanlagensatzung halten und die keinen Respekt vor Allgemeingut haben.“ Die Satzung, so erinnert Loy, untersagt in diesem Bereich „den Aufenthalt in einem Rausch oder ähnlichem Zustand, unabhängig davon, ob der Zustand vorsätzlich oder fahrlässig durch alkoholische Getränke oder andere berauschende Mittel herbeigeführt wurde“.

Deshalb werde die Polizeiinspektion Wolfratshausen mit Unterstützung der Bereitschaftspolizei sowie der Sicherheitswacht die alte Floßlände erneut verstärkt bestreifen. „Mit der Erstellung von Anzeigen muss gerechnet werden“, kündigt Loy an. Dabei sei man auch auf Hinweise aus der Bevölkerung angewiesen. Zeugen melden sich unter der Telefonnummer 0 81 71/4 21 10.

sas

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