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Freier Fleck: Auf dem Grundstück, auf dem das alte Krankenhaus steht, soll einmal ein Mehrgenerationen-Wohnhaus gebaut werden. 

Grundstück soll bebaut werden

Altes Krankenhaus in Wolfratshausen: Stadt mit Maro-Genossenschaft im Dialog

Neues Leben im alten Krankenhaus – das ist der Plan des Stadtrats. Vor über einem Jahr bereits beschloss das Gremium, dass das Grundstück an der Sauerlacher Straße 15 bebaut werden soll. Nun kommt offenbar Bewegung in die Sache.

Wolfratshausen – Das prominente Grundstück hatte die Stadt zum Kauf beziehungsweise zur Übernahme in Erbpacht ausgeschrieben. Auf dem Gelände rund um das denkmalgeschützte ehemalige Krankenhaus soll ein Mehrgenerationen-Wohnhaus entstehen. Das Denkmal muss der Investor laut Ausschreibung restaurieren und erhalten. Das Angebot der Kommune hatte sich ausdrücklich an Baugenossenschaften gerichtet.

Eine einzige meldete sich nach Recherchen unserer Zeitung bis November bei der Kommune: die Maro-Genossenschaft für selbstbestimmtes und nachbarschaftliches Wohnen. „Das Projekt ist nach wie vor unser Wunsch“, bestätigt Ralf Schmid, Projektentwickler und Baubetreuer des Ohlstädter Unternehmens. Er übt sich in Optimismus: „Wir gehen davon aus, dass das zustande kommt.“ Man stünde „immer wieder“ in gutem Kontakt mit der Stadt, „um die Konditionen zu klären“. Im Mai habe der Bauausschuss nochmals über das Projekt debattiert. Die Genossenschaft wartet noch auf eine Rückmeldung aus der Sitzung. Schmid: „Wir wissen noch nicht, wie sich die Räte entschieden haben und welche weiteren Vorgaben es gibt.“ Das verrät Bürgermeister Klaus Heilinglechner auch im Gespräch mit unserer Zeitung nicht. Er bestätigt aber, dass der Ausschuss über die Konditionen einer Vereinbarung mit der Genossenschaft beraten habe.

In den vergangenen Tagen wurden auf dem Gelände Messungen vorgenommen. Die hingen mit einem Detail zusammen, auf das die Stadträte gepocht hätten, berichtet der Rathauschef: „Ein zwei Meter breiter Streifen am Grundstück soll im Besitz der Stadt bleiben.“ Dieser Abschnitt könnte einmal dazu dienen, die Straße Am Floßkanal zu verbreitern. Ein Beschluss dazu liegt noch nicht vor. „Das wird eventuell einmal ein Thema“, sagt Heilinglechner. Wann eine Entscheidung fällt, steht bislang nicht fest. Sobald die Maro-Genossenschaft die Vorgaben der Stadt erhalten hat, liegt der sprichwörtliche Ball wieder in Ohlstadt.

Die Maro-Genossenschaft hat sich dem Bau von „Wohnraum als Gemeingut“ verschrieben. Im Vordergrund aller Projekte steht laut Firmeninformationen nicht der Profit: Man wolle „altersgerechten und lebenswerten Wohnraum“ schaffen. Dominik Stallein 

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