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Austro-Pop-Show lockt rund 400 Besucher in die Loisachhalle

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Von: Peter Herrmann

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Loisachhalle, Show „I am from Austria“.
Nicht aus Österreich, sondern aus verschiedenen Orten Oberbayerns kamen die Musiker der Show „I am from Austria“. © Sabine Hermsdorf-Hiss

Einen Abend voller Nostalgie bescherten ein paar junge Musiker der Loisachstadt am vergangenen Freitag. Falco, Fendrich und Co. ließen den Besuchern das Herz aufgehen.

Wolfratshausen – Ob Falco, STS, Wolfgang Ambros, Georg Danzer, Rainhard Fendrich, Ludwig Hirsch oder EAV – das Repertoire österreichischer Hits scheint fast unerschöpflich. „Es ist nicht einfach, alles in einer Show unterzubringen“, gestand Mathias Rasch. Der Sänger und Gitarrist übernahm am Freitagabend die Moderation eines kurzweiligen Austro-Pop-Abends, der erst in der zweiten Konzerthälfte so richtig Fahrt aufnahm.

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Mit rund 400 Besuchern war die bestuhlte Loisachhalle nahezu voll besetzt. Manche nahmen sogar weite Anfahrten aus Augsburg oder Frankfurt auf sich, um einen unbeschwerten Abend voller Nostalgie zu erleben. Bereits bei den eher ruhigen STS-Liedern „Mach die Augen zu“ und „Großvater“ sangen viele der größtenteils über 50 Jahre alten Zuhörer mit.

„Schifoan“ brach das Eis endgültig

Doch auch junge Mädchen im Dirndl mischten sich unters Publikum. Als Peter Cornelius mit seiner Nummer „Du entschuldige, I kenn di“ oder Falco mit „Jeanny“ die Hitparaden stürmten, waren sie zwar noch gar nicht geboren. Dank häufiger Radioeinsätze begeistern diese Lieder aber auch heute noch 20- bis 30-Jährige, die teilweise sogar mit T-Shirts der Hardrockband Metallica erschienen. Belustigt spielte die sechsköpfige Band denn auch Songs wie „Enter Sandman“ oder „Nothing Else Matters“ kurz an. „Doch dafür sind wir heute nicht hier“, brach Mathias Rasch ab.

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Nach der Konzertpause forderte die Gruppe alle Besucher zum Aufstehen und Mitklatschen auf. Dem wollte sich kaum einer widersetzen. Vor allem bei „Live Is Life“ von Opus und dem unverwüstlichen Ambros-Klassiker „Schifoan“ ging der Geräuschpegel deutlich nach oben. Pärchen und frisch Verliebte dürften dagegen vor allem Rainhard Fendrichs Ballade „Weus’d a Herz hast wia a Bergwerk“ genossen haben. Zugaben wie das oktoberfesttaugliche „Fürstenfeld“ und die heimliche österreichische Nationalhymne „ I am from Austria“ beendeten das dreistündige Konzert.

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