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Nach dem Verzehr von besonderen Keksen in einer Wohnung in Wolfratshausen mussten mehrere Personen in eine Klinik (Symbolbild).

Kurzzeitige Lähmungserscheinungen

Wegen besondere Süßigkeit: Geselliger Abend endet für Gäste in Klinik - Sogar Strafrechtliche Folgen drohen

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Ein gemütlicher Abend in Wolfratshausen endete für drei Partygäste in der Klinik: Ihnen waren die gereichten Haschkekse nicht bekommen, berichtet die Polizei.

  • Sieben Frauen und Männer trafen sich zu einem gemütlichen Abend in Wolfratshausen.
  • Für drei von ihnen endete der Abend allerdings im Krankenhaus.
  • Schuld waren die Kekse, die sie verzehrt hatten. 

Wolfratshausen – Zu einem gemütlichen Beisammensein trafen sich am Dienstag (14.1.) sieben Frauen und Männer im Alter zwischen 22 und 26 Jahren in der Wohnung eines Wolfratshausers. Für drei von ihnen endete der Abend in der Klinik – dem Trio waren laut Polizei die gereichten Haschkekse nicht bekommen.

Geselliger Abend endet für Gäste in Klinik - weil sie besondere Süßigkeit gegessen haben 

Mitgebracht hatte das Drogengebäck ein 24-jähriger Dietramszeller, nach bisherigen Erkenntnissen der Polizei hatte er die in Deutschland verbotenen Haschkekse in der Schweiz gekauft. Der 24-Jährige verteilte die vier inhaltsschweren Cookies zum Verzehr an insgesamt fünf Personen in der Gruppe, „die sich allesamt einen angenehmen Rausch erhofft hatten“, berichtet Hauptkommissar Steffen Frühauf. Die Nebenwirkung der Kekse war allerdings alles andere als erwünscht: Die fünf Konsumenten aus Wolfratshausen und umliegenden Gemeinden klagten etwa eine halbe Stunde nachdem sie die Kekse aufgeknabbert hatten über starke Bauchschmerzen. Laut Polizei konnten sie sich zeitweise nicht mehr bewegen. Frühauf: „Für drei der Partygäste waren die körperlichen Beeinträchtigungen in Form von Lähmungserscheinungen derart massiv, dass der Abend für sie in umliegenden Krankenhäusern endete.“

Geselliger Abend endet in Klinik: Strafverfahren gegen fünf Keksgenießer eingeleitet

Neben Übelkeit und zeitweiser Lähmung hat der Abend für die fünf Keksgenießer strafrechtliche Folgen. Gegen das Quintett wurde ein Verfahren wegen des Besitzes von Betäubungsmitteln eingeleitet. „Dass etwas anderes als die Haschkekse ursächlich für die Beschwerden waren, kann weitestgehend ausgeschlossen werden“, bilanziert der Hauptkommissar. Denn „Die Abstinenzler hatten keine gesundheitlichen Probleme.“  cce

Ein fatales Ende nahm auch eine Trauerfeier in Rostock. Nachdem die Gäste einen Kuchen verzehrt hatten, landete ein Teil von ihnen im Krankenhaus. Der Grund ist pikant.

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