Lange Erfahrung in der Vereinsgastronomie: Javid Khalegi betreibt ab sofort die Gaststätte im Isar-Loisach-Stadion.
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Lange Erfahrung in der Vereinsgastronomie: Javid Khalegi betreibt ab sofort die Gaststätte im Isar-Loisach-Stadion. 

Er ist bekannt für seine Unkompliziertheit

Isar-Loisach-Stadion hat neuen Wirt

Das Vereinsheim des Isar-Loisach-Stadions hat einen neuen Wirt. Er kocht nicht nur für Sportler.

Wolfratshausen – Aus der Küche duftet es nach Pizza und Pasta, auf der Terrasse genießen die ersten Gäste ein Bier oder einen Kaffee. Nicht nur Sportler von BCF und TSV Wolfratshausen, auch Familien treffen sich im Isar-Loisach-Stadion zum Essen. Anfang dieser Woche hat Javid Khalegi, den alle nur „Gianni“ nennen, im Vereinsheim an der Kräuterstraße ein neues Restaurant eröffnet: Im „Da Gianni“ möchte der 41-jährige erfahrene Gastronom hochwertige internationale Küche für jeden Geldbeutel und jedes Klientel anbieten.

Dass dieses Konzept funktionieren kann, bewies Gianni bereits an seiner früheren Wirkungsstätte: Vor seinem Umzug ins Farcheter Fußballstadion führte er zwölf Jahre lang die Vereinsgaststätte des SV Eurasburg-Beuerberg. „Eine gute Zeit“ sei das gewesen. Nach zwölf Jahren und einigen Veränderungen in Eurasburg entschloss sich der Afghane, der über zwei Jahrzehnte Erfahrung in der Vereinsgastronomie mitbringt, einen Neuanfang zu wagen.

Geschätzt wurde Gianni in Eurasburg vor allem wegen seiner Flexibilität. „Als mich Stammkunden um Viertel vor zwölf in der Nacht angerufen haben, ob ich Scampi machen könnte, habe ich halt den Herd angemacht“, erzählt er. Eine letzte Runde habe er selten ausrufen müssen: „Wenn noch eine gute Atmosphäre herrscht und die Leute sitzen bleiben wollen, brauche ich sie nicht rauszuwerfen.“ Seine Unkompliziertheit machte den 41-Jährigen bei den Sportlern des SV Eurasburg-Beuerberg beliebt.

In Farchet möchte Gianni an die guten Erfahrungen mit den Sportlern anknüpfen und ihnen beispielsweise eine eigene Speisekarte mit etwas günstigeren Preisen anbieten. Teuer soll der Restaurantbesuch auch für die Nicht-Sportler nicht werden: Die Preise auf der Karte, die Gianni zur Eröffnung zusammengestellt hat, liegen unter dem Durchschnitt. „Ich spare dabei aber nicht an der Qualität“, sagt er. Denn wichtig sei vor allem, dass es den Kunden schmeckt. „Es bringt mir nichts, ein Essen für ein paar Euro anzubieten, aber die Kunden kommen nie wieder, weil es nicht gut war.“ Gianni möchte beweisen, dass günstige Preise und gute Küche sich nicht ausschließen.  dst

Öffnungszeiten

Während der Corona-Pandemie öffnet „Da Gianni“ täglich von 10 bis 22 Uhr. Danach soll das Lokal bis Mitternacht offen bleiben.

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