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Ein Mann soll einen Schüler auf einem Spielplatz verprügelt haben (Symbolbild).

Schläge in Bauch und sechsmal ins Gesicht

Mann soll Schüler (17) verprügelt haben: „Das ist totaler Humbug“

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35-Jährige aus dem Landkreis soll einen Schüler (17) auf einem Kinderspielplatz an der Wolfratshauser Margeritenstraße geschlagen haben. Er will es aber nicht gewesen sein.

Wolfratshausen – Der Angeklagte hat zu den Vorwürfen, die die Staatsanwältin gegen ihn erhebt, eine klare Meinung. „Das ist totaler Humbug“, sagt der Mann. „Ich war an dem Tag nicht an dem Ort.“ Der 35-Jährige aus dem Landkreis soll auf einem Kinderspielplatz an der Wolfratshauser Margeritenstraße einen Jugendlichen (17) geschlagen haben – einmal in den Bauch und sechsmal mit der Faust ins Gesicht. Nun muss er sich wegen Körperverletzung vor dem Jugendgericht am Amtsgericht verantworten.

Der Vorfall ereignete sich am 30. Juni 2018 gegen 22.30 Uhr. Der Angeklagte, so schildern es mehrere Zeugen, habe den Geschädigten und dessen Freunde, die sich damals auf dem Spielplatz getroffen hatten, nach einem Bekannten gefragt. „Ich wusste, wo der manchmal abhängt und habe den Mann dahin geschickt“, erklärte der 17-Jährige. Der Mann habe die Stelle jedoch nicht gefunden und sei nach einer Weile in aggressiver Stimmung zurückgekommen. „Er schrie mich an, fragte, ob ich nicht wisse, wer er sei“, sagte der Jugendliche. Dann setzte es Schläge.

Der 17-Jährige zog sich Prellungen an der rechten Gesichtshälfte und eine Nasenschwellung zu. Als einer aus der Gruppe drohte, die Polizei zu rufen, habe der Täter aufgehört. Niemand von den Beteiligten kannte den Schläger. Erst als der Schüler einigen Schulkollegen von dem Vorfall erzählte, sei der Name des Angeklagten gefallen.

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Im Internet stöberten die jungen Leute Bilder des vermeintlichen Täters auf. Zudem glaubte das Opfer, den Mann auf einem Foto wieder zu erkennen, das die Polizei ihm zusammen mit Fotos von sieben weiteren, ähnlich aussehenden Männern vorlegte. „Ich war mir nicht ganz sicher, aber wenn es einer von denen gewesen ist, dann er“, erklärte der junge Mann vor Gericht. Eine Schülerin, die wie alle anderen Jugendlichen ihre Aussage in Abwesenheit des Angeklagten machte, sagte: „Der hatte schon ziemlich viel Ähnlichkeit mit dem Typen. Aber ich kann nicht hundertprozentig sagen, dass er es ist.“

Der Beschuldigte, der damals in Wolfratshausen wohnte und derzeit in Geretsried lebt, bestritt vehement, etwas mit der Sache zu tun zu haben. Stattdessen brachte er einen anderen möglichen Täter ins Spiel. Ein Bekannter, habe ihm bei einem zufälligen Treffen erzählt, „dass er sich am Abend zuvor auf dem Spielplatz gewaffelt hat“, erzählte der Angeklagte, dem im Falle einer Verurteilung wegen einer offenen Bewährung eine Gefängnisstrafe droht. Der Prozess wird fortgesetzt.

rst

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