Stefanie Weber, Elisabeth Try, Anja Leppmeier, Juliane Welz, Gizella Engels, Corinna Obermeier, Sabine Leidreiter und Daniela Satzinger (v.li.)
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Das Team des Vorkindergartens von Bürger für Bürger: (v. li.) Stefanie Weber, Elisabeth Try, Anja Leppmeier, Juliane Welz, Gizella Engels, Corinna Obermeier, Sabine Leidreiter und Daniela Satzinger.

Serie: Die Nachbarschaftshilfe Bürger für Bürger

Ein Paradies für Kinder

Von den Angeboten der Nachbarschaftshilfe Bürger für Bürger kann jeder profitieren. In loser Folge stellen wir diese vor. Heute: der Vorkindergarten und die Mutter-Kind-Gruppe.

Wolfratshausen – Für Kinder bis zum Alter von drei Jahren sind die Räumlichkeiten im Isar-Loisachstadion ein Paradies. Hier betreibt die Nachbarschaftshilfe Bürger für Bürger einen Vorkindergarten und mehrere Mutter-Kind-Gruppen.

Zweimal in der Woche treffen sich die vier Vorkindergarten-Gruppen in der Einrichtung. Hier stimmen sich die jeweils zehn Besucher beim gemeinsamen Singen auf den Tag ein, bevor sie sich beim freien Spiel in den kinderfreundlichen Räumlichkeiten austoben können. Nach einer Brotzeit geht’s raus auf den kleinen Spielplatz mit Häuschen, Bänken und Sandkasten. Manchmal wird gebastelt, mal gibt es Musik.

Die Trennung ist oft mit Tränen verbunden - zuerst

Für viele Kinder ist die Vorkindergartengruppe die erste Betreuungseinrichtung, die sie ohne ihre Eltern besuchen. Gerade anfangs funktioniert das nicht immer ohne Tränchen. „Wir versuchen, die Kleinen langsam einzugewöhnen“, erklärt Leiterin Juliane Welz. Die ersten Gehversuche in der neuen Umgebung machen die Kinder noch unter den Augen ihrer Mütter. „Mit der Zeit können die Eltern sich dann auch für ein paar Stunden verabschieden, und die Kinder spielen unter sich“, sagt Welz.

Anders ist das bei den Mutter-Kind-Gruppen, die nachmittags die Räume bevölkern. Jeweils acht bis zehn Pärchen bilden eine Gruppe, die nach dem Alter der Kinder eingeteilt werden. Je nach Entwicklungsstufe bietet die Nachbarschaftshilfe verschiedene Spiel- und Bastelmöglichkeiten an. Ab dem Alter von drei Monaten können Kinder hier gemeinsam spielen, während sich die Mütter oder auch Väter untereinander austauschen. „Für die Eltern bieten die Gruppen die Möglichkeit, sich kennenzulernen und Spielgefährten für die Kinder zu finden“, so Welz. Gerade wenn die Kinder noch klein sind, sei es oft nicht leicht, Anschluss zu finden.

Auch Juliane Welz selbst nutzte vor vielen Jahren mit ihrem Sohn das Angebot. Die heute 58-Jährige blieb dem Verein als Betreuerin erhalten, als ihr Sohn aus dem Alter raus war. Als die Gruppen vor dem Aus standen, weil sich die drei Leiterinnen zurückziehen wollten, übernahm die Textilingenieurin kurzerhand den Job. Das Angebot einzustellen wäre einfach „zu schade gewesen“.

Infos

Zum Vorkindergarten und den Mutter-Kind-Gruppen gibt es im Internet unter www.bfb-wor.de oder bei Juliane Welz, Telefon 0 81 71/6 05 24 und E-Mail mutter-kind@bfb-wor.de.

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