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Wasserspiele mit ernstem Hintergrund: Ingrid Schnaller (re), Stephanie Hanna-Necker und Fried-Thorsten Jantzen sammeln Unterschriften für ein Bürgerbegehren.

Bürgerbegehren gestartet

Demonstration fürs interkommunale Bad

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Wolfratshausen - Das Nein des Wolfratshauser Stadtrates zur Beteiligung am Betriebskostendefizit des interkommunalen Hallenbads wollen die Befürworter des Projektes nicht so stehen lassen. Der Startschuss für das geplante Bürgerbegehren ist gefallen.

Die Vorbereitungen laufen wie berichtet schon seit einigen Tagen. Nun geht’s offiziell los: „Wir starten das Bürgerbegehren zur Beteiligung Wolfratshausens an einem interkommunalen Hallenbad in Geretsried“, melden die Initiatoren, Stephanie Hanna-Necker, Fried-Thorsten Jantzen und Ingrid Schnaller unserer Zeitung. Der Geretsrieder Stadtrat habe durch seine Entscheidung, das Ergebnis des Bürgerbegehrens abzuwarten, bevor die Planungen für ein eigenes Bad konkret werden, „die Tür für Wolfratshausen einen Spalt offen gelassen“, stellt das Trio fest. „Die Bürger der Stadt Wolfratshausen haben jetzt die Türklinke in der Hand, um den Spalt aufzumachen“, so Hanna-Necker.

Rückenwind von Wasserwacht und vielen anderen

Laut Auskunft der Wolfratshauser Stadtverwaltung müssen für ein Bürgerbegehren mindestens 1336 gültige Unterschriften gesammelt werden. „Um auf der sicheren Seite zu sein, sind 1500 leserliche und gültige Unterschriften von wahlberechtigten Bürgern der Stadt Wolfratshausen unser Ziel“, erklärt Jantzen. Die ersten Unterschriften wollen die drei am kommenden Samstag, 1. Oktober, sammeln. Die Initiatoren des Bürgerbegehrens sind ab 11.30 Uhr mit einem Info-Stand auf dem Marienplatz in der Altstadt präsent. Diese Auftaktveranstaltung soll laut Jantzen zu einer Demonstration für die Beteiligung der Loisachstadt an dem in Geretsried geplanten interkommunalen Projekt werden: „Alle Bürger sind herzlich willkommen und haben im Anschluss an die Demonstration die Möglichkeit, das Bürgerbegehren auf den Weg zu bringen.“

Über das gesamte Stadtgebiet verteilte Plakate werden nach Worten der drei Initiatoren in den nächsten Tagen auf weitere Orte hinweisen, an denen Unterschriftenlisten fürs Bürgerbegehren ausliegen. Die Frage, die die Wolfratshauser beantworten sollen, lautet: „Sind Sie dafür, dass sich die Stadt Wolfratshausen zusätzlich zu den Investitions- auch an den Betriebskosten mit jährlich 105 000 Euro (auf zehn Jahre gedeckelt mit Indexanpassung) an einem neuen interkommunalen Hallenbad in Geretsried beteiligt, um den Bedarf an wohnortnaher Hallenschwimmfläche für Kinder, Schüler, Familien, Senioren, Menschen mit Behinderung, Vereine und Rettungsdienste abzudecken?“

Schon jetzt hätten zahlreiche Vereine und Institutionen signalisiert, dass sie das Bürgerbegehren unterstützen, berichten Hanna-Necker, Schnaller und Jantzen. Darunter die Wolfratshauser Wasserwacht, die Wolfratshauser SPD, die Grünen in Wolfratshausen, der Ortsvorstand der CSU sowie der Verein „Lebendige Altstadt Wolfratshausen“.

Wer das Trio kontaktieren möchte, „schreibt einfach eine E-Mail an hallenbad@jantzen.email“, so Schnaller.

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