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Auf geht’s: Vor den 60 Teilnehmern am Charity Hike & Ride auf der Zugspitze liegen hier viereinhalb Stunden Aufsteigen und Abfahren für den guten Zweck.

Mit Ski, Board und Hund

Charity-Event auf der Zugspitze: Wolfratshauser sammeln 25.000 für guten Zweck

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Chrissy und Michael Strobl aus Wolfratshauser Ehepaar haben zum zwölften Mal einen Benefiz-Wettbewerb auf der Zugspitze organisiert – mit einem Rekordergebnis.

Wolfratshausen/Garmisch-Partenkirchen – Mit der zwölften Auflage des Charity Hike & Ride auf der Zugspitze knackten Chrissy und Michael Strobl den Rekord: Knapp 25 000 Euro für den guten Zweck sammelte das Wolfratshauser Ehepaar – so viel wie noch nie. Zu verdanken ist das rund 60 Wintersportlern. Jeder absolvierte im Schnitt zehn Runden – jede davon belohnt von einem im Vorfeld individuell gewonnenen Sponsor. So kam die enorme Summe zusammen. Über das Geld freuen sich die Nicolaidis YoungWings Stiftung – eine bundesweite Anlaufstelle für junge Trauernde –, der gemeinnützige Verein High Five, der bedürftige Jugendliche in ihrer sozialen und sportlichen Entwicklung unterstützt, sowie das Projekt POW (Protect Our Winters), das sich weltweit für den Kampf gegen den Klimawandel stark macht.

Die 60 Teilnehmer, die bei strahlendem Sonnenschein das Gelände neben dem Sonnkar-Lift beackerten, hätten kaum unterschiedlicher sein können: „Mit sechs verschiedenen Sportgeräten gingen die Wintersport-Fans an den Start“, berichtet Chrissy Strobl, einst selbst eine erfolgreiche Profi-Snowboarderin. Neben Skifahrern, Snowboardern, Telemarkern und Tourenskifahrern waren heuer „erstmals ein Monoskifahrer“, ein Fahrer mit einem historischen Holzski „und sogar ein Hund – zu Fuß – vertreten“. Für die gute Sache engagierte sich auch das Snowboardcross-Team des Landeskaders Bayern. Dessen Trainer hatte sich damit einen ganz besonderen Saisonabschluss für die zehn- bis 13-jährigen Nachwuchsboarder ausgedacht.

Mehr Runden als jemals zuvor

Chrissy Strobl organisiert mit ihrem Mann Michael das Hike & Ride.

Sie alle verband ein gemeinsames Vorhaben: innerhalb von viereinhalb Stunden möglichst viele Runden in dem rund 200 Meter langen Off-piste-Gelände zu meistern. Im Schnitt liefen die Teilnehmer 10,01 Runden – „mehr als jemals zuvor“, freut sich Strobl. Zahlreiche Sportler, die schon öfters mit von der Partie waren, toppten ihre bisherigen Bestleistungen. Der aus Sachsen stammende Sieger Nils Fischer beispielsweise stieg 16 Mal zum oberen Wendepunkt auf – das entspricht satten 2720 Höhenmetern. Vier Minuten mehr als Fischer benötigte der zweitplatzierte Julian Spieler von der Schwäbischen Alb, gefolgt von Martin Keller aus dem Schwarzwald. Beste Frau war Lilli Eberspächer mit 13 Runden vor Stefanie Voit und Freestylerin Caja Schöpf (jeweils zwölf). Was das Geldsammeln betrifft, war Thomas Weckerle bester Einzelsportler: Er akquirierte allein 2700 Euro.

Auch die Vierer-Mannschaften zeigten unermüdlichen Einsatz: Das Murnauer „Hase-Igel-Team“ sammelte mit 3659 Euro den höchsten Betrag, während sich das Team von der Schwäbischen Alb mit den meisten gemeinsam erlaufenen Runden als Sieger durchsetzte. Rundum zufrieden war Chrissy Strobl mit dem Event: „Es war wirklich unglaubliches Glück dieses Jahr mit dem Wetter und den Verhältnissen – und alle hatten Megaspaß.“ peb

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