Ein Skateboard-Fahrer auf der Rampe. Daneben ein Scooter-Fahrer
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Auf zwei oder vier Rädern: Der Skatepark Waldram lockt Hobbysportler – jetzt werden Spenden gesammelt.

Crowfunding läuft

Mehr Sicherheit bei den Stunts: Skater sind auf Spenden angewiesen

  • vonDominik Stallein
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Die Skater in Waldram brauchen Hilfe: Weil der Asphalt-Boden rissig ist, steigt das Verletzungsrisiko - und eine Erneuerung ist teuer. Helfen soll eine Crowdfunding-Kampagne.

Wolfratshausen – Die Roll Active Initiative (RAI) kümmert sich seit fast 15 Jahren rührig um ihr Hobby: Die jungen Ehrenamtlichen pflegen den Skatepark in Waldram, wo sich bei gutem Wetter viele Skateboard-Cracks, Radartisten und Scooter-Fahrer auf den Halfpipes ausprobieren können. Nun brauchen die Ehrenamtlichen aber Unterstützung: Der Asphaltboden auf der Anlage an der Waldramer Brücke ist in die Jahre gekommen, ist rau, wellig und hat an einigen Stellen tiefe Risse.

Der schlechte Boden ist eine ständige Gefahr

„Das Verletzungsrisiko ist dadurch enorm und nimmt stetig zu“, sagt Maxi Becker, Chef der RAI. Ein neuer Boden ist jedoch kostspielig – und die Finanzreserven der Initiative reichen dafür bei Weitem nicht aus.

Spektakuläre Stunts zeigten die Skater bei ihrem jüngsten Contest.

Crowdfunding-Kampagne läuft gut an.

Mit einer Crowdfunding-Aktion der Raiffeisenbank Isar-Loisachtal eG hoffen die Skater auf Unterstützung bei ihrem Herzensprojekt. Seit Anfang der Woche läuft die virtuelle Spendensammlung. Bislang sind – Stand Freitag Mittag – 1825 Euro von den benötigten 15 000 Euro zusammen gekommen. Fast 30 Menschen haben bereits eine Spendenzusage abgegeben. Wie bei Crowdfunding-Aktionen üblich, erhalten die Skater den Geldbetrag nur, wenn die Wunschsumme erreicht ist – die Unterstützer zahlen auch erst dann. Noch etwa 80 Tage haben die jungen Skater Zeit, Spender zusammenzutrommeln. Das Crowdfunding läuft bis Mittwoch, 30. Juni.

Das Verletzungsrisiko ist geringer, Anfänger haben es leichter, sich in ihrem neuen Hobby wohlzufühlen – und die Kinder haben seltener aufgeschlagene Knie.

Maxi Becker von der RAI

Becker sieht in dem Projekt viele Vorteile: „Das Verletzungsrisiko ist geringer, Anfänger haben es leichter, sich in ihrem neuen Hobby wohlzufühlen – und die Kinder haben seltener aufgeschlagene Knie.“ Außerdem sei eine neue Oberfläche leiser und würde sich weniger schnell abnutzen.

Im Jahr 2018 hatte die RAI neue Rampen für spektakuläre Sprünge und erste Rollversuche auf den Boards im Park angelegt. Die Stadt half den Ehrenamtlichen mit einem Zuschuss bei der Finanzierung.

Wer die Crowdfunding-Aktion unterstützen oder sich über das Projekt informieren möchte, findet im Internet weitere Informationen unter www.rileg.viele-schaffen-mehr.de/bodensanierung-skatepark. dst

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