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Frohe Weihnachten: Unter der Weißtanne aus dem Besitz von Johann Killer versammelten sich (v. li.) Andrea Killer, der Chef der Waldbesitzervereingung Wolfratshausen Johann Killer, Waldkönigin Johanna Gierl, der Leiter der Staatskanzlei Dr. Florian Hermann sowie Josef Ziegler, Präsident des Bayerischen Waldbesitzerverbandes. Foto: rolf kaul

Die edlen Spender kommen aus Altkirchen

Wolfratshausen: Eine heimische Tanne für die Staatskanzlei

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Eine zehn Meter hohe Tanne schmückt in diesem Jahr die Bayerische Staatskanzlei. Gespendet hat sie der Vorsitzende der Waldbesitzervereinigung Wolfratshausen.

Bad Tölz-Wolfratshausen/München – Den diesjährigen Weihnachtsbaum in der Bayerischen Staatskanzlei haben Johann Killer, Vorsitzender der Waldbesitzervereinigung (WBV) Wolfratshausen, und seine Frau Andrea gespendet. Die zehn Meter hohe Weißtanne war von Killers Vater 1972 gepflanzt worden. Mit großer Vorsicht fällten die Söhne sowie ein Mitarbeiter der WBV den Baum und transportierten ihn mit einem Tieflader nach München.

Bei der Übergabe des Baumes an den Leiter der Staatskanzlei, Dr. Florian Hermann, hoben Josef Ziegler, Präsident des Bayerischen Waldbesitzerverbandes, und Johann Killer, ebenfalls Präsidiumsmitglied, die große Bedeutung der Weißtanne für Bayern und das Oberland hervor. „Wir brauchen die Weißtanne gerade in Zeiten des Klimawandels noch dringender als davor“, sagte Killer. Wie das Forstliche Gutachten zur Waldverjüngung gezeigt habe, könne in großen Gebieten und insbesondere im Bergwald die Weißtanne noch nicht ungehindert aufwachsen. Die Waldbesitzer hätten den Klimawandel nicht verursacht, müssten nun aber die Hauptlast tragen.

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„Der Wald und wir Waldbesitzer sind Teil der Lösung, wir brauchen dafür aber Unterstützung“, so Ziegler. Dies gelte insbesondere auch für die Etablierung dieses Zukunftsbaums auf großer Fläche. Damit auch die nächsten Generationen stabile Wälder und genügend natürlich aufgewachsene Christbäume zur Verfügung haben.  

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