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Erhöhte Waldbrand-Gefahr in der Region: Das sollten Bürger nun beachten 

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Die derzeitige Wärmeperiode birgt erhöhte Waldbrandgefahr. Daher hat die Regierung von Oberbayern eine Luftbeobachtung angeordnet. Auch die Bürger sollten nun einiges beachten.

Bad Tölz-Wolfratshausen – Die derzeitige Wärmeperiode birgt erhöhte Waldbrandgefahr. Daher hat die Regierung von Oberbayern für das Wochenende eine Luftbeobachtung angeordnet. Sie ist eine „vorbeugende Maßnahme“, heißt es in einer Pressemitteilung. Dabei sind auch Piloten des Segelflugzentrums Königsdorf. Der Standort ist neben Eichstätt, Pfaffenhofen, Oberpfaffenhofen, Erding, Mühldorf am Inn und Ohlstadt einer der sieben Stützpunkte, von denen die Waldbeobachter aufbrechen, um Glutnester aufzuspüren.

Die erste Runde drehen die ehrenamtlichen Flieger bereits an diesem Freitag. Bis Sonntag sind die Piloten einmal täglich zwischen 13 und 20 Uhr in der Luft, um die Wälder in Oberbayern zu kontrollieren. Besonders gefährdet sind laut Mitteilung der Regierung die südlichen Hanglagen der Alpen, Wälder auf leichten, sandigen Standorten mit geringem Bewuchs sowie sonnige Lichtungen und Waldränder.

Warnhinweise für die Bevölkerung

Um die Brandgefahr so gering wie möglich zu halten, werden die Bürger gebeten, Warnhinweise einzuhalten. Diese gelten auch für Waldbesitzer, Jäger und alle, die mit Waldarbeiten beschäftigt sind. Im Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen „liegt der fünfstufige Gefahrenindex derzeit zwischen drei und vier“, teilt Sabine Schmid von der Pressestelle der Kreisbehörde mit.

Im Wald oder in einer Entfernung von weniger als 100 Metern sollte man kein offenes Feuer oder Licht anzünden und keine offenen Feuerstätten errichten oder betreiben. Außerdem ist es nicht erlaubt, Bodendecken abzubrennen und Pflanzen oder Pflanzenreste abzusengen. Die Bürger sind dazu angehalten, keine brennenden oder glimmenden Sachen wegzuwerfen und nicht zu rauchen. In Schutzgebieten wie den gesamten Isarauen im Landkreis inklusive des Sylvensteinsees und der Region um den Walchensee ist das Feuermachen und Grillen grundsätzlich verboten. mh

Lesen Sie auch: Wie dieser kleine Zeitungsausträger einen Großbrand verhindert

Rubriklistenbild: © dpa / Sven Hoppe

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