Klaus Oliv vom Ältestenkreis der EGW (re.) mit dem neuen Pastor Nepomuk Planitzer (2. v. re.) und dessen Familie.
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Quiz zum Amtsantritt: Klaus Oliv vom Ältestenkreis der EGW (re.) stellte mitunter knifflige Fragen an den neuen Pastor Nepomuk Planitzer (2. v. re.) und dessen Familie.

Einstand mit Quiz und Ratespiel

Evangelische Gemeinschaft feiert ersten Gottesdienst mit dem neuen Pastor Nepomuk Planitzer

  • VonPeter Herrmann
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Die Evangelische Gemeinschaft von der Pfaffenriederstraße hat einen neuen Pastor. Der erste Gottesdienst mit Nepomuk Planitzer verlief launig.

Wolfratshausen – Vor einigen Wochen hatte sich die Evangelische Gemeinschaft Wolfratshausen (EGW) feierlich von Pastor Andreas Müller verabschiedet. Er trat nach 30-jähriger Amtszeit an der Loisach eine neue Stelle in Kassel an (wir berichteten). Sein Nachfolger Nepomuk Planitzer musste sich am Sonntagvormittag vor der Segnung und der Schlüsselübergabe einigen herausfordernden Prüfungen stellen.

Klaus Oliv vom Ältestenkreis der EGW lud den 42-Jährigen zunächst zu einer lockeren Interviewrunde ein. Dabei erfuhren die Gottesdienstteilnehmer, dass der gebürtige Augsburger am liebsten bayerische Dampfnudeln, Schweinsbraten und italienische Gerichte isst. Vor seiner neuen Herausforderung in Wolfratshausen ist dem glühenden Fan des FC Bayern München nicht bange. „Ich freue mich auf das Leben hier und das Kennenlernen von vielen Menschen“, erklärte Planitzer.

Beim anschließenden Ratespiel erkannte der Hobby-Schreiner immerhin zwei von drei heimischen Holzarten auf Anhieb. Gar fehlerfrei meisterte der neue Pastor den sechsteiligen Bayern-Test, ließ dabei seine vier Töchter Anna, Lilli, Emma und Amelie alle Regierungsbezirke des Freistaats aufsagen. Mit ihnen und seiner Frau Pamela, die er 2003 heiratete, ist er nach der anfänglich schwierigen Wohnungssuche nun in Oberbayern heimisch geworden. Der Umzug von seiner letzten Dienststelle in Mülheim an der Ruhr klappte ohne Komplikationen. „Für unser Leben wünschen wir uns, dass wir als Familie weiter so gut zusammenhalten wie bisher“, hofft der Familienvater.

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Nach einem in den Festakt integrierten Kindergottesdienst führte ihn Günter Guthmann vom Hensoltshöher Gemeinschaftsverband (HGV) offiziell in sein Amt ein, bat in einem Gebet um Gottes Segen und überreichte Planitzer ein Holzkreuz sowie diverse Schriftstücke. Wie bei einer Eheschließung fragte Guthmann dann sowohl den neuen Pastor als auch die Teilnehmer am Gottesdienst, ob sie für das neue Bündnis bereit sind. Mit gemeinsam gesungenen Liedern, der Überreichung eines Geschenkkorbs mit Naturalien sowie einem Stehempfang endete der Einstand des neuen Pastors. Guthmann fand nach der Schlüsselübergabe in seiner Predigt die passenden Worte für Nepomuk Planitzer und würdigte ihn als „Schlüsselperson“ mit „Schlüsselerfahrung“.

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