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Der Ball ist im Spiel: In Wolfratshausen wächst die Zahl der Befürworter einen neuen Dreifachsporthalle.

Liberale machen sich für Sportvereine stark

Wolfratshausen: FDP will noch mehr als nur eine neue Sporthalle

Eine neue, wettkampftaugliche Dreifachsporthalle in Wolfratshausen: Die steht bei der FDP ganz oben auf der Forderungsliste. Doch damit nicht genug.

Wolfratshausen – Gerade erst hat die FDP angekündigt, mit einer eigenen Kandidatenliste zur Stadtratswahl am 15. März 2020 anzutreten. Nun wenden sich die Liberalen bereits mit einer Forderung an das Gremium: Die FDP macht sich für die Sportvereine stark.

„Wir unterstützen die notwendigen Forderungen aller Wolfratshauser Sportvereine hinsichtlich einer neuen, wettkampftauglichen Dreifachsporthalle“, schreibt der stellvertretende Ortsvorsitzende Dr. Patrick Lechner. Allen voran TSV-Chef Alfred Barth pocht auf die neue Sportstätte. Der Stadtrat unterstützt inzwischen das Ansinnen und hat beschlossen, einen Standort zu suchen. Zwei Varianten stehen zur Wahl: neben der bestehenden Dreifachturnhalle am Hammerschmiedweg im Zuge der Erweiterung der Grund- und Mittelschule oder auf dem Areal des Gymnasiums St. Matthias in Waldram.

„Eine weitere Sporthalle wäre im Zuge der Schulerweiterung relativ kostengünstig zu bewerkstelligen“, meint Lechner. Am Standort Hammerschmiedweg rechnet der FDP-Frontmann mit einer Bauzeit von drei bis fünf Jahren. Sollte eine Dreifachhalle auf dem Areal des Gymnasiums St. Matthias in Waldram möglich sein, „wäre das eine sehr gute Alternative“.

Die FDP, so Lechner, wolle „nicht akzeptieren, dass bei einigen Sparten des TSV Wolfratshausen bereits Aufnahmestopps beschlossen werden mussten“. Die Vielzahl der Breitensportler – laut FDP 7000 in den Vereinen, über ein Drittel der Einwohner – „dürfte sich unserer Schätzung nach in den nächsten Jahren durch Zuzug weiterhin erhöhen“. Die Kapazitätsprobleme würden sich verschärfen. „Das ist aus unserer Sicht – gerade im Kinder und Jugendbereich – eine unerträgliche Situation“. Die Vereine würden „herausragende gesellschaftliche Aufgaben“ übernehmen.

Ein Dorn im Auge sind den Liberalen zudem die Nutzungsgebühren, die von der Stadt für ihre Turnhallen erhoben werden. Die FDP möchte, dass diese abgeschafft werden – „wie bei allen Amateurvereinen im Umland“.  dst

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