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Vor der Abfahrt fließt der Schweiß: Beim Charity-Event Hike & Ride auf der Zugspitze müssen die Teilnehmer erst einmal klettern.  Hike & Ride

Charity Hike & Ride auf der Zugspitze

Freeriden für den guten Zweck

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Ein Wolfratshauser Ehepaar organisiert zum zwölften Mal einen Benefiz-Wettbewerb auf der Zugspitze. „Wir wollen etwas zurückgeben“, sagt die ehemalige Profi-Snowboarderin Christine Strobl.  

Wolfratshausen/Garmisch Sport, der dem guten Zweck dient – für Christine Strobl und ihren Mann Michael ist das Ehrensache. „Wir haben so viele schöne Zeiten im Schnee erlebt, davon wollen wir nun etwas zurückgeben an Menschen, die nicht dieses Glück hatten“, sagt die aus dem Schwarzwald stammende ehemalige Profi-Snowboarderin. Die heute 40-Jährige fuhr – damals unter ihrem Mädchennamen Dietsche – im Welt- und Europacup Raceboard-Rennen. Im Jahr 2000 beendete sie ihre Karriere. Michael, ebenfalls Snowboarder, ist im Deutschen Skilehrer-Verband aktiv.

Christine Strobl aus Wolfratshausen und ihr Mann Michael organisieren das Charity-Rennen .

Mitte der 2000er-Jahre rief das mittlerweile wieder in Wolfratshausen lebende Paar das Charity Hike & Ride ins Leben – ein Freeride-Rennen auf der Zugspitze. Am Samstag, 21. April – Start: 10 Uhr, geht es in seine zwölfte Auflage. Rund 100 Skifahrer und Snowboarder werden bei diesem außergewöhnlichen alpinen Freeride-Event gemeinsam den Berg erklimmen und ihn dann über freies Gelände abfahren, um Geld für den guten Zweck zu sammeln. Die Begünstigten wechseln in der Regel. Heuer geht der geteilte Erlös aber wie vergangenes Jahr an zwei Münchner Institutionen: die Nicolaidis YoungWings-Stiftung, eine bundesweite Anlaufstelle für junge Trauernde, sowie an den gemeinnützigen Verein High Five. Letzterer unterstützt bedürftige Jugendliche in ihrer sozialen und sportlichen Entwicklung. Das weltweite Projekt „Protect Our Winters“, kurz POW, das sich für den Natur- und Umweltschutz und gegen die Klimaerwärmung einsetzt, bekommt ebenfalls etwas aus dem Erlös.

Wie das Geld zusammenkommt? „Im Vorfeld gewinnt jeder Teilnehmer Freunde, Bekannte oder Firmen, die einen bestimmten Betrag pro Runde und/oder einen festen Betrag spenden“, erklärt Christine Strobl. Los geht es bei einem Euro. Vor Ort müssen die Sportler – auch der begünstigte Verein High Five stellt ein Team – innerhalb von vier Stunden möglichst viele Runden in einem abgesteckten, rund 200 Meter langen Off-Piste-Kurs meistern. Nicht nur Einzelpersonen können mitmischen, sondern auch Vierer-Teams. Wichtigste Voraussetzung: „Wer mitmachen möchte, sollte sich auf Skiern oder dem Snowboard sicher fühlen und bewegen – der Kurs befindet sich im freien Gelände der Variantenabfahrt auf der Zugspitze.“

Der Schweiß macht sich nicht nur für die beiden begünstigten Institutionen bezahlt: Jeder Teilnehmer erhält einen der hochwertigen Sachpreise, die namhafte Outdoor-Hersteller und Partner des Charity Hike & Ride sponsern. Das sind Skier oder Snowboards, Bekleidung, Eintrittskarten und anderes Sport-Equipment. Der- oder diejenige mit den meisten gesammelten Spenden sowie einige Teams dürfen sich außerdem über Sonderpreise freuen. Die Teilnahme ist kostenlos. Da die Startplätze begrenzt sind, sollten sich Interessierte jedoch sputen, um sich online anzumelden über die Webseite des Charity Hike & Ride (www.charity-hike.de).

peb

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