Ein Feuerwehreinsatz.
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Sie sind da, wenn es brennt: Die Feuerwehr Wolfratshausen. Die Kommune nimmt in den kommenden zwei Jahren viel Geld für die Einsatzkräfte in die Hand.

Rathauschef erklärt Investitionspaket

2,5 Millionen Euro für die Feuerwehr

  • vonDominik Stallein
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Die Sanierungsbedarf ist groß - die Kommune nimmt viel Geld in die Hand: Für die Freiwillige Feuerwehr Wolfratshausen sind Ausgaben in Höhe von 2,5 Millionen Euro geplant. Der Rathauschef erklärt, wo das Geld hinfließt.

Wolfratshausen – Bei einem Rundgang machte Kommandant Andreas Spohn die Mängel deutlich: Im Gerätehaus der Freiwilligen Feuerwehr Wolfratshausen herrscht wie berichtet großer Sanierungsbedarf. Im laufenden Haushaltsjahr hat der Stadtrat 100 000 Euro für die Maßnahme eingeplant. Das ist aber nur der Anfang: „Dieses Geld ist für einen Fachplaner eingestellt, der die Sanierungen vorbereitet“, erklärt Rathauschef Klaus Heilinglechner.

Für die Sanierung im Feuerwehrhaus rechnet die Stadt mit 900 000 Euro - Stand jetzt

Die Technik im Feuerwehrhaus ist veraltet

Demnächst werde nach einem geeigneten Experten gefahndet. Im Moment rechnet die Kommune mit Sanierungskosten in Höhe von 900 000 Euro im Gerätehaus – dieser Betrag ist vorsorglich im Haushaltsplan für das Jahr 2022 eingestellt. Je nach dem, wie der Fachplaner den Sanierungsbedarf im Gebäude am Hatzplatz beurteilt, könne sich die Summe noch verändern. „Wir wissen um die Wichtigkeit dieser Maßnahme“, so der Bürgermeister. Mit der Sanierung solle nicht zuletzt die Einsatzbereitschaft und Arbeitssicherheit der Feuerwehr gewährleistet bleiben.

Insgesamt fließen in den kommenden 24 Monaten 2,5 Millionen Euro für die Wehr

Andreas Spohn, Kommandant der Freiwilligen Feuerwehr zeigte unserer Zeitung einige Mängel im Feuerwehrhaus

Für die Floriansjünger greift die Kommune beherzt ins Stadtsäckel: Insgesamt möchte die Loisachstadt rund 2,5 Millionen Euro in die größere der beiden Ortsfeuerwehren investieren – inklusive der Gebäudesanierung. „Alleine in diesem Jahr sind Ausgaben in Höhe von rund 1,2 Millionen Euro geplant“, rechnet Heilinglechner vor. Darunter falle unter anderem die Anschaffung eines Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeugs – kurz HLF – in Höhe von 550 000 Euro.

Drehleiter ist dringend notwendig, der Kauf wird vorgezogen.

Bereits beschlossen ist auch der Kauf einer neuen Drehleiter im kommenden Jahr. Die alte hatte zuletzt zweimal den Dienst verweigert, „deshalb wird der Kauf vorgezogen“ – ursprünglich sollte erst in drei Jahren ein neues Modell angeschafft werden. Hinzu kommen weitere Ausgaben, beispielsweise für neue Fahrzeuge oder Modernisierungen. „Diese Investitionen sind absolut gerechtfertigt“, betont der Rathauschef. Kommandant Andreas Spohn sagte beim Rundgang: „Es ist gut, dass die Bereitschaft da ist, die Themen anzugehen.“  dst

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