Bürgermeister freut sich

Gute Nachricht für werdende Eltern: Kreisklinik erhält dritten Kreißsaal

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Vor wenigen Wochen gab der Kreistag grünes Licht für eine Kooperation zwischen der Kreisklinik Wolfratshausen und dem Klinikum Starnberg. Eine weitere positive Nachricht: Wolfratshausen bekommt einen dritten Kreißsaal.

Wolfratshausen – Vor wenigen Wochen gab der Kreistag grünes Licht für eine Kooperation zwischen der Kreisklinik Wolfratshausen und dem Klinikum Starnberg. Über den nun folgenden Qualitätsschub freute sich Bürgermeister Klaus Heilinglechner am Donnerstagabend am Stammtisch der Bürgervereinigung Wolfratshausen (BVW) im Waldramer Gasthof zur Post.

„Das ist ein großer Gewinn für die Stadt: Wir bekommen eine Geburtsstation mit großer Qualität“, erklärte Heilinglechner. Er zeigte sich erfreut darüber, dass nun bei jeder Entbindung zwei Gynäkologen und ein Kinderarzt vor Ort sein werden. Beleghebamme Simone Färber-Meisterjahn teilte der kleinen BVW-Runde eine weitere positive Nachricht mit. „Wir richten gerade einen dritten Kreißsaal ein“, sagte sie. Angesichts der seit einem Jahr sprunghaft angestiegenen Geburtenzahlen eine dringend notwendige Maßnahme.

„Ich habe vor wenigen Stunden das 167. Baby, das in diesem Jahr in der Kreisklinik geboren wurde, auf die Welt begleitet“, berichtete Färber-Meisterjahn. Sie ist davon überzeugt, dass bis Ende des Jahres die 500er-Marke geknackt wird. Halten die positive Tendenz und der Zuzug junger Familien in der Region an, würden in absehbarer Zeit wohl 800 bis 1000 Säuglinge pro Jahr in der Loisachstadt das Licht der Welt erblicken. „Kinderärzte aus Starnberg haben uns bereits in Wolfratshausen besucht und freuen sich auf die künftige Zusammenarbeit“, berichtete die Hebamme.

Dabei sah es vor etwas mehr als einem Jahr noch so aus, als würde die Geburtshilfestation in der Kreisklinik geschlossen werden. „Wenn wir damals nicht den Mund aufgemacht hätten, gäb’s uns heute nicht mehr“, ist sich Färber-Meisterjahn sicher. Nach ihren Informationen soll der dritte Kreißsaal pünktlich zum Start der neuen Kooperation am 1. Juli fertig sein. Bürgermeister Heilinglechner sieht schon viel Arbeit auf sich zukommen. „Ich muss viel mehr Geburtskarten als früher schreiben. Das ist aber ein Mehraufwand, den ich sehr gerne leiste“, sagte er mit einem Augenzwinkern.

Lesen Sie auch: Sie hatte es einfach zu eilig: Carina kam in 30er-Zone vor der Kreisklinik zur Welt

Rubriklistenbild: © dpa / Daniel Karmann

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