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Mehr Parkplätze sollen künftig am Isar-Loisach-Stadion zur Verfügung stehen.

Vereinschefs begrüßen Pläne

Parkplatz wird saniert

Wolfratshausen – Die Stadt möchte den Parkplatz am Isar-Loisach-Stadion sanieren und umbauen. Die Vereinschefs begrüßen die Pläne.

Rund 20 neue Pkw- und zwei Busstellplätze sollen entstehen. Die Vereinsvorsitzenden von TSV und BCF rechnen dadurch mit einer Entlastung. Ob das Parkproblem damit endgültig gelöst ist, steht aber in Frage.

Der Stadtrat lässt sich die Maßnahme rund 200 000 Euro kosten. Neben zehn neuen Parkplätzen zwischen Kabinentrakt und Parkplatz sollen weitere Stellplätze durch das Entfernen abgestorbener Bäumen entstehen. Auch zwei Busparkplätze sind geplant. Dafür müssen die Fahrradständer vor dem Stadion versetzt werden. Die Wertstoffinsel kommt neben den Parkplatz. Wo die Müllinsel ist, entsteht eine Zufahrt.

„Für den normalen Betrieb sind 20 neue Stellplätze bestimmt eine Entlastung“, sagt TSV-Boss Alfred Barth. Er befürchtet jedoch, dass es an Spitzentagen – sprich: bei Märchenwaldbetrieb und einem Spieltag im Isar-Loisach-Stadion – „immer noch zu wenige Plätze“ geben könnte. „Wenn in den Ferien gutes Wetter ist, reicht das vermutlich nicht.“ Die große Menge an Märchenwald-Besuchern müsste vermutlich immer noch auf Seitenstraßen im Ortsteil ausweichen. Auch die Öffnung des Parkplatzes der Firma Eagle-Burgmann habe die Situation nicht ausreichend entlasten können. Barth vermutet dahinter Bequemlichkeit bei den Park-Besuchern. „Die Leute parken lieber direkt vor dem Märchenwald, als die wenigen Meter von Burgmann zu Fuß zu gehen.“ Außerdem vermisst er eine übersichtliche Beschilderung, die vom Firmengelände zum Freizeitpark lotst. Er würde sich wünschen, dass die Besucher am Wochenende auch den Parkplatz des nahen Discounters Lidl an der Margeritenstraße nutzen dürfen. „Dann muss eben jemand für die Säuberung der Stellplätze aufkommen.“ Grundsätzlich, betont Barth, seien 20 neue Parkplätze „für den Normalbetrieb ausreichend“. Auch die Busplätze seien sinnvoll.

Der Meinung ist auch Dr. Manfred Fleischer. Der BCF-Vorsitznde sieht in den Arbeiten noch weitere Vorteile. „Durch die neue Zufahrt wird eine Gefahrensituation vermieden.“ Direkt neben der alten Zufahrt ist die Kreuzung Kräuter-/Grubigsteinstraße. „Die kann man durch den neuen Weg umgehen.“ Auch dass eine große Fläche des Platzes saniert werden soll, sei eine Verbesserung. „Das ist ein Multifunktionsplatz, auf dem sich Menschen treffen und Kinder Fahrradfahren lernen.“ Die Sanierung des Asphalts sei richtig. Der CSU-Stadtrat hält die 200 000 Euro für gut angelegt. „Das ist eine sinnvolle Investition.“

Märchenwald-Chef Daniel Diessl hält Umbau und Sanierung des Parkplatzes zwar für notwendig. Auf die Frage, ob 20 Parkplätze ausreichen, antwortet er jedoch mit „Nein.“ Den Vorschlag Barths, auch den Parkplatz an der Margeritenstraße zu nutzen, lehnt er ab. „Dafür haben wir den Burgmann-Parkplatz, den wir im Gegensatz zu dem bei Lidl auch samstags nutzen können.“

dst

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