Auf einem Tisch liegen die sichergestellten Drogen und Waffen der Kripo
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Kiloweise Drogen und verschiedenste Waffen hat die Kripo Weilheim sichergestellt.

Rauschgiftkriminalität

Spur führt nach Wolfratshausen: Kripo hebt Drogen- und Waffenversteck aus

  • Susanne Weiss
    vonSusanne Weiss
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Der Kripo Weilheim ist ein großer Fang gelungen. Nach monatelangen Ermittlungen im Raum Wolfratshausen stieß sie auf mehrere Tatverdächtige und ein Versteck voller Betäubungsmittel und Waffen.

  • Die Kripo ermittelt in Sachen Rauschgift im Raum Wolfratshausen
  • Kiloweise Betäubungsmittel und verschiedenste Waffen wurden sichergestellt
  • Zwei Männer befinden sich in Untersuchungshaft

Wolfratshausen - Die Liste der Kriminalpolizei ist lang: Unter anderem je zehn Kilo Amphetamin und Marihuana, eine Kampfaxt, verschiedene Schusswaffen, Stahlruten, Schlagringe und Macheten haben die Beamten sichergestellt. Im Zuge monatelanger Ermittlungen im Raum Wolfratshausen stießen sie auf ein Versteck, in dem Betäubungsmittel und Waffen „gebunkert“ worden waren, berichtet Carolin Englert, Pressesprecherin des Polizeipräsidiums Oberbayern Süd. Ein 45-jähriger Mann aus dem Raum Wolfratshausen und ein 36-Jähriger aus München befinden sich seit Ende November in Haft.

„Das für die Bekämpfung der Rauschgiftkriminalität zuständige Fachkommissariat der Kriminalpolizei Weilheim führte Anfang des Jahres 2020 mehrere größere Verfahren, unter anderem wegen des Verdachts des Handels mit Betäubungsmitteln in nicht geringen Mengen“, erklärt Englert. Aus diesen Verfahren hätten sich Hinweise bezüglich einer möglichen Beteiligung des 45-Jährigen und des 36-Jährigen ergeben.

Nach umfangreichen Ermittlungen der Kripo Weilheim unter Sachleitung der Staatsanwaltschaft München II wurden Ende November die beiden Hauptverdächtigen sowie drei weitere Tatverdächtige festgenommen. Hierbei wurden zunächst drei Kilo Marihuana, 11.000 Euro Bargeld und mehrere Hieb- und Stichwaffen sichergestellt.

Im Zuge der Festnahmen und der durchgeführten Durchsuchungen stießen die ermittelnden Beamten auf ein größeres Versteck. In diesem waren von den Tatverdächtigen weitere Betäubungsmittel und Waffen „gebunkert“ worden. Kiloweise Betäubungsmittel und zahlreiche Waffen wurden sichergestellt.

Auf Antrag der Staatsanwaltschaft wurden die beiden Männer einem Ermittlungsrichter vorgeführt, der Haftbefehl erließ. Sie befinden sich seitdem in Untersuchungshaft. Die drei anderen Tatverdächtigen sind auf freiem Fuß.

sw

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