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Glückwünsche überbrachte Bürgermeister Klaus Heilinglechner den Jubilaren Petra und Friedrich Supf . 

Goldene Hochzeit

Miteinander zu reden ist das Geheimnis der Supfs – seit 50 Jahren

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Petra und Friedrich Supf sind seit 50 Jahren verheiratet. Auf einem Ball hat‘s geschnackelt, seitdem machen sie fast alles gemeinsam. Ihr Geheimnis: miteinander zu reden.

Waldram – 50 rote Rosen hat Friedrich Supf seiner Frau Petra am Freitag überreicht – eine für jedes Jahr, das das Ehepaar aus Waldram verheiratet ist. „Da hat er sich mächtig ins Zeug gelegt“, sagt die 76-Jährige. Ihr vier Jahre älterer Ehemann meint nur: „Das ist ja wohl das Mindeste.“

Fünf Jahrzehnte sind die beiden gebürtigen Franken nun verheiratet. Kennen tun sie sich allerdings schon länger. „Seit der Schulzeit“, sagt Friedrich Supf. Beide gingen im mittelfränkischen Schwabach aufs Gymnasium. Doch ihre Wege trennten sich. Er studierte Betriebswirtschaftslehre in Köln, sie ließ sich in Nürnberg zur Lehrerin ausbilden. „Auf einem Ball haben wir uns dann wiedergesehen. Und da hat’s geschnackelt“, sagt Petra Supf.

1968 sagte das Paar in seiner fränkischen Heimat „Ja“.

Die schönsten Erinnerungen an den Hochzeitstag im Jahr 1968 sind in einem roten Fotoalbum festgehalten. Einige Zeit später zog das Paar nach München, wo Friedrich Supf unter anderem für Siemens gearbeitet hat. „Doch dann haben wir zufällig ein Haus in Wolfratshausen gefunden“, erzählt Petra Supf. 1976 stand dann der nächste Umzug an: in ein Reihenhaus in Waldram. Sie arbeitete weiter als Lehrerin, ihr Mann bei einer Geretsrieder Firma. Das Paar bekam eine Tochter; mittlerweile haben die Supfs auch zwei Enkelkinder.

Seitdem sie vor sieben Jahren einen Schlaganfall erlitten hat, muss ihr Mann viele Sachen im Haushalt allein erledigen. Zum Beispiel in der Küche: Für seine Frau kocht Supf oft ihre Leibspeise: Fisch in allen Variationen. „Dann sitze ich im Rollstuhl daneben und assistiere“, sagt die Waldramerin. Dass sie so ein gutes Team sind, ist wohl auch das Geheimnis ihrer langen Ehe. „Wir haben uns einfach immer gut verstanden und gut unterhalten – auch diskutiert.“ Das tut das Paar noch heute. Am Abend setzt sich Friedrich Supf oft neben den Sessel seiner Frau, von dem aus sie das Wohnzimmer und den Garten überblicken kann. „Dann reden wir über Gott und die Welt.“

Ihren Ehrentag begingen die Waldramer ruhig. Am Vormittag überbrachte Bürgermeister Klaus Heilinglechner die Glückwünsche der Stadt und überreichte einen Blumenstrauß. Mit ihrer Tochter und den beiden Enkeln hatten die Supfs schon ein paar Tage zuvor ein bisschen gefeiert. mh

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