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Nach fünf Jahren Arbeit: Wolfratshausen ist jetzt  „fahrradfreundliche Kommune“

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Von: Magdalena Höcherl

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Radweg
Fünf Jahre hat die Stadt darauf hingearbeitet, nun ist es soweit: Wolfratshausen wird als „Fahrradfreundliche Kommune in Bayern“ ausgezeichnet. © dpa / Swen Pförtner

An diesem Mittwoch wird die Stadt Wolfratshausen als „fahrradfreundliche Kommune“ ausgezeichnet. Das Projekt ist damit aber noch nicht abgeschlossen.

Wolfratshausen – Fünf Jahre hat die Stadt darauf hingearbeitet, nun ist es soweit: Wolfratshausen wird als „Fahrradfreundliche Kommune in Bayern“ ausgezeichnet. „Darüber freue ich mich sehr“, sagt Bauamtschefin Susanne Leonhard, die die Projektgruppe für das Radroutenkonzept leitet. Deren Mitglieder arbeiten kontinuierlich daran, das Radfahren im Stadtgebiet attraktiver zu gestalten.

Die sichtbarsten Veränderungen sind laut Leonhard die Verlängerung von Schutzstreifen und die Installation von neuen Abstellanlagen. „Die Stadt gibt viel Geld für Radwege aus, und um das Radfahren vor allemD auf den Hauptverkehrsstraßen sicherer zu machen.“ Auf dem Erfolg ausruhen werde sich aber niemand. Die ausgezeichneten Kommunen müssen regelmäßig eine Weiterentwicklung nachweisen, um den Titel zu behalten. „Das ist natürlich unser Ziel.“

Der Prüfungsprozess dauert in der Regel mehrere Jahre. Eine unabhängige Bewertungskommission berät und bewertet die Kommunen in Sachen Radverkehrsförderung. Das Bayerische Verkehrsministerium verleiht die Auszeichnung für sieben Jahre. Leonhard und weitere Vertreter der Stadt nehmen sie an diesem Mittwoch im Schloss Dachau entgegen. Neben Wolfratshausen werden vier weitere Kommunen ausgezeichnet: Oberhaching, Gunzenhausen, Lauf an der Pegnitz und Stein. Damit dürfen sich insgesamt 17 bayerische Städte, Gemeinden und Landkreise als „Fahrradfreundliche Kommune“ bezeichnen. mh

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