+
Fünf Jahre hat die Stadt darauf hingearbeitet, nun ist es soweit: Wolfratshausen wird als „Fahrradfreundliche Kommune in Bayern“ ausgezeichnet.

Verkehrsministerium verleiht Auszeichnung

Nach fünf Jahren Arbeit: Wolfratshausen ist jetzt  „fahrradfreundliche Kommune“

  • schließen

An diesem Mittwoch wird die Stadt Wolfratshausen als „fahrradfreundliche Kommune“ ausgezeichnet. Das Projekt ist damit aber noch nicht abgeschlossen.

Wolfratshausen – Fünf Jahre hat die Stadt darauf hingearbeitet, nun ist es soweit: Wolfratshausen wird als „Fahrradfreundliche Kommune in Bayern“ ausgezeichnet. „Darüber freue ich mich sehr“, sagt Bauamtschefin Susanne Leonhard, die die Projektgruppe für das Radroutenkonzept leitet. Deren Mitglieder arbeiten kontinuierlich daran, das Radfahren im Stadtgebiet attraktiver zu gestalten.

Die sichtbarsten Veränderungen sind laut Leonhard die Verlängerung von Schutzstreifen und die Installation von neuen Abstellanlagen. „Die Stadt gibt viel Geld für Radwege aus, und um das Radfahren vor allemD auf den Hauptverkehrsstraßen sicherer zu machen.“ Auf dem Erfolg ausruhen werde sich aber niemand. Die ausgezeichneten Kommunen müssen regelmäßig eine Weiterentwicklung nachweisen, um den Titel zu behalten. „Das ist natürlich unser Ziel.“

Der Prüfungsprozess dauert in der Regel mehrere Jahre. Eine unabhängige Bewertungskommission berät und bewertet die Kommunen in Sachen Radverkehrsförderung. Das Bayerische Verkehrsministerium verleiht die Auszeichnung für sieben Jahre. Leonhard und weitere Vertreter der Stadt nehmen sie an diesem Mittwoch im Schloss Dachau entgegen. Neben Wolfratshausen werden vier weitere Kommunen ausgezeichnet: Oberhaching, Gunzenhausen, Lauf an der Pegnitz und Stein. Damit dürfen sich insgesamt 17 bayerische Städte, Gemeinden und Landkreise als „Fahrradfreundliche Kommune“ bezeichnen. mh

Lesen Sie auch: Stadt belohnt jeden Wolfratshauser, der auf E-Mobilität umsteigt

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Icking: Warum es an der Grundschule langfristig kein WLAN geben wird
Strahlenbelastung ist in Icking seit geraumer Weile ein brisantes Thema. Fest steht: An der Schule wird es eine Kabelverbindung geben, WLAN ist nur provisorisch denkbar. 
Icking: Warum es an der Grundschule langfristig kein WLAN geben wird
Starkbierfest in Geretsried: Bruder Barnabas „möchte Spaß haben“
Es ist ein gesellschaftlicher Höhepunkt in Geretsried: Unsere Zeitung hat vor dem Starkbierfest mit Fastenprediger Bruder Barnabas alias Ludwig Schmid gesprochen.
Starkbierfest in Geretsried: Bruder Barnabas „möchte Spaß haben“
So schön sind die Holzkunstwerke von Luis Unützer
Luis Unützer aus Thankirchen verleiht dem jahrtausendealten Drechslerhandwerk einen modernen Schliff. Seine Kreationen aus Holz stoßen überall auf Begeisterung.
So schön sind die Holzkunstwerke von Luis Unützer
Wie die Amerikaner das heutige Geretsried erschufen
Nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs wollten die Amerikaner eigentlich die Munitionsfabriken zerstören. Doch sie überlegten es sich anders. Es entstand Geretsried. 
Wie die Amerikaner das heutige Geretsried erschufen

Kommentare