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Die neue Rechtsabbiegespur an der Roma-Kreuzung war dringend nötig. Jetzt fehlen nur noch Details wie die blindenfreundliche Ausgestaltung der Ampel und die Fahrbahnmarkierung. 

Ampelanlage soll blindenfreundlich gestaltet werden

Roma-Kreuzung wird in den nächsten Tagen für den Verkehr freigegeben

Seit zwei Wochen ist die neue Rechtsabbiegespur an der Roma-Kreuzung fertig. Es fehlen nur noch Kleinigkeiten, dann kann sie in Betrieb gehen. 

Wolfratshausen – Die Baustelle an der sogenannten Roma-Kreuzung ist eigentlich seit rund zwei Wochen abgeschlossen, die neue Rechtsabbiegespur auf die Margeritenstraße wurde aber noch nicht für den Verkehr freigegeben. Wie Rathauschef Klaus Heilinglechner auf Nachfrage unserer Zeitung erklärt, liegt dies an Verzögerungen bei den Arbeiten an der neu installierten Ampelanlage. „Die beauftragte Firma möchte die Ampeln blindenfreundlich ausstatten.“ Dies sei bislang nicht umsetzbar gewesen, soll aber noch in dieser Woche vonstatten gehen. Zu diesem Zeitpunkt werden auch die übrigen Markierungsarbeiten erledigt. Der Rathauschef rechnet damit, „dass die Kreuzung in wenigen Tagen komplett für den Verkehr zur Verfügung steht“. Von den Umgestaltungsmaßnahmen an dem Knotenpunkt, den täglich 24 000 Fahrzeuge passieren, erwartet sich die Kommune eine Entlastung und kürzere Wartezeiten für die Autofahrer, die von der B11 in Richtung Farchet einfahren.

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Einige Beobachter glauben allerdings, dass das nicht für alle Fahrzeuge gilt. „Die Abbiegespur ist zu eng für Lastwagen“, meinte Stadtrat Richard Kugler (parteifrei für CSU) in der jüngsten Sitzung des Bauausschusses. Rathauschef Heilinglechner widerspricht: „Bei der Maßnahme hat es keinen Pfusch gegeben. Der Planer und auch die ausführenden Firmen haben sich an alle Mindestmaße gehalten.“ Klaus Traudisch, der beauftragte Planer, erklärte vor einigen Monaten die Vorteile des Umbaus: Durch die Zweispurigkeit vor der Ampel können sich deutlich mehr Fahrzeuge aufstellen. Geradeaus-Fahrer werden nicht mehr von Rechtsabbiegern blockiert, die wegen querender Fußgänger warten müssen. Für die Bauarbeiten hat die Kommune 450 000 Euro im städtischen Haushalt eingeplant. Dominik Stallein 

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