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Um den Untermarkt 10 geht es auch in der Weihnachtssitzung des Wolfratshauser Stadtrats.

StäWo skizziert Zeitplan

So geht es weiter am Untermarkt 10

Am Dienstag stellt die Städtische Wohnungsbaugesellschaft (StäWo) ihren Zeitplan für die Sanierung der Immobilie am Untermarkt 10 vor. Geschäftsführer Lothar Ortolf geht von einer Zeitspanne von 18 Monaten aus. 

Wolfratshausen – Es ist beschlossene Sache: Die Stadt Wolfratshausen lässt ihr Gebäude am Untermarkt 10 durch ihr Tochterunternehmen, die Städtische Wohnungsbaugesellschaft, kurz StäWo, sanieren. Darauf einigten sich die Stadträte in ihrer jüngsten Sitzung. Schätzungen zufolge wird die Maßnahme 3,5 Millionen Euro kosten. Bürgermeister Klaus Heilinglechner wurde beauftragt, einen Vertrag aufzusetzen, um ihn dann zusammen mit Lothar Ortolf, Geschäftsführer der StäWo, zu unterzeichnen.

Für die Stadtratssitzung an diesem Dienstag (Beginn 18 Uhr im Rathaus), die letzte in diesem Jahr, war ein Vortrag der StäWo angekündigt: Sie sollte dem Gremium einen Zeitplan vorlegen. Auf der Tagesordnung steht der Punkt explizit nicht. „Dieses Thema wird unter Bekanntgaben und Anfragen besprochen“, erklärt Bauamtschefin Susanne Leonhard auf Nachfrage. Zum Inhalt will sie sich nicht äußern, um dem Stadtrat nicht vorzugreifen

StäWo-Geschäftsführer Lothar Ortolf erklärt hingegen: „Im Stadtrat wird ein Rahmenterminplan vorgestellt.“ Seiner Einschätzung nach könnte die Maßnahme innerhalb von etwa 18 Monaten abgewickelt werden. „Der Zeitplan ist aber noch sehr vage”, ergänzt Ortolf. Bevor die StäWo beginnen kann, stehen noch Termine mit dem Landesamt für Denkmalpflege an. „Frühestens im Januar“ habe die Regierungsbehörde Zeit für ein Treffen mit den Bauverantwortlichen sowie für eine Begehung der denkmalgeschützten Immobilie. „In diesen Gesprächen wollen wir eine genauere Auskunft darüber erhalten, was wir in dem Gebäude dürfen und was nicht“, so Ortolf. Er rechne damit, dass sich die StäWo mit den Denkmalschützern „zusammenraufen“ werde. Erst wenn das Landesamt sein endgültiges Einverständnis gegeben habe, könne man mit der Baumaßnahme beginnen und den Zeitplan präzisieren.

Den Vertrag zwischen Stadt und StäWo gebe es noch nicht. Zwischen Mutter und Tochter sei dies aber – wie Ortolf betont – „lediglich eine Formsache“, die „nicht pressiert“. Im kommenden Jahr – wenn die Gespräche mit der Regierungsbehörde abgeschlossen sind – wollen sich beide Parteien dafür zusammensetzen. Der StäWo-Geschäftsführer wird der Stadtratssitzung an diesem Dienstag nicht beiwohnen.

Einen Lagebericht der StäWo wie in der Weihnachtssitzung wird es künftig häufiger geben. Der Stadtrat hatte in seinem Beschluss zum weiteren Vorgehen mit dem Gebäude am Untermarkt 10 festgeschrieben, dass er regelmäßig über den Sachstand der Arbeiten informiert werden will. Dominik Stallein 

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