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Für die geplante Surfwelle an der Loisach legt die Stadt Wolfratshausen gut 177.000 Euro auf den Tisch. 

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Surfwelle in Wolfratshausen: Stadt muss etwas wagen, um zu gewinnen

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Über den Sinn einer künstlichen Surfwelle an der Loisach kann man streiten. Dass der Stadtrat fast geschlossen hinter dem Projekt steht, verdient Respekt. Ein Kommentar. 

Wolfratshausen – Über den Sinn oder Unsinn einer künstlichen Surfwelle kann man trefflich bis zum jüngsten Tag streiten. Berechtigt ist angesichts der Investition von mehreren hunderttausend Euro Steuergeld die Frage: Welchen Nutzwert hat diese ganz spezielle Freizeiteinrichtung für die Flößerstadt? Die Antwort ist rein spekulativ. Glaubt man dem Verein „Surfing Wolfratshausen“, wird die Ortschaft vor den Toren Münchens zu einem Mekka (kaufkräftiger) Surffans. Schlägt man sich auf die Seite der Skeptiker, beschert die vermeintliche Attraktion der Loisachstadt nur mehr Verkehr und Müll. 

  Carl-Christian Eick, Redaktionsleiter des Isar-Loisachbote/Geretsrieder Merkur.

Dass der Stadtrat in dieser Zwickmühle das Vorhaben nicht verdammt, sondern trotz Gegenwinds aus Teilen der Bürgerschaft nahezu geschlossen hinter der Welle steht, verdient großen Respekt. Ja, das deutschlandweit einmalige Projekt ist kostspielig und mit unwägbaren Risiken verbunden. Doch einer Kommune wie Wolfratshausen steht es gut zu Gesicht, wenn sie die Komfortzone verlässt und etwas wagt, um zu gewinnen. cce 

Lesen Sie auch: Surfwelle in Wolfratshausen: Stadt muss fast doppelt so viel zahlen – sagt aber Ja 

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