Gauland: Ermittlungen gegen AfD-Chef - wegen „privatem Steuerfehler“

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Sportlich und sexy: Mit Motiven wie diesem werben die Initiatoren – Stadt Wolfratshausen und das Ehepaar Kastner aus Waldram – für die Surfwelle.

Frischer Wind für die Welle

Surfwelle kostet 300.000 Euro

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Wolfratshausen - Erstmals gibt es in Sachen Wolfratshauser Surfwelle belastbare Zahlen. Läuft alles nach Plan, kostet das Projekt rund 300 000 Euro.

Im Idealfall muss die Kommune nur die 100 000 Euro stemmen, die man in den Haushalt eingestellt hat. Weitere 150 000 Euro sollen aus den Fördertöpfen des europäischen Leader-Projekts kommen, 50 000 Euro über Spenden. Ein Sponsoring ist bei Leader-Projekten nicht möglich.

Nachdem es eine Zeitlang so aussah, als würde die Welle Opfer einer Flaute werden, gibt es jetzt offenbar Rückenwind. „Natürlich muss man diese Zahl erst einmal sacken lassen“, sagte Gisela Gleißl gegenüber dem Ausschuss für Kultur, Jugend, Sport und Soziales. Die Tourismusmanagerin brachte das Gremium am Donnerstagabend auf den aktuellen Sachstand. Wie berichtet geht aus der Machbarkeitsstudie des „Wellen-Papstes“ Prof. Markus Aufleger von der Universität Innsbruck hervor, dass die Welle nahe der Loisachmühle in Weidach realisierbar ist. Inzwischen ist Gleißl zufolge auch ein Kompromiss mit dem Betreiber des Kraftwerks in Aussicht. „Da es eine Lösung zu den wasserrechtlichen Fragestellungen gibt, die für alle tragbar ist, kann die Stadt ihre Planungen unabhängig von denen des Betreibers weiter verfolgen.“

Eine elektronischen Stahlkonstruktion soll die Welle erzeugen. Dabei handelt es sich um ein Metallgerüst, das sich in der Höhe verstellen lässt, so dass auch Anfänger das Wellenreiten ausprobieren könnten. Im Idealfall soll die Welle immer laufen, es sei denn, die Loisach hat generell zu wenig Wasser. Ob die Welle genutzt werden kann oder nicht, könnten die Surfer möglicherweise über eine Webcam abfragen, so Gleißl. Freilich gibt es noch jede Menge Details zu klären, etwa zu Parkmöglichkeiten, Betriebszeiten, sanitären Anlagen, Unterhalt oder dem Betreibermodell.

„Ganz wichtig ist auch die Haftungsfrage“, ergänzte Gleißl. „Zum Beispiel muss geklärt werden, ob eine Aufsicht da sein muss.“ In puncto Parkplätze könne man wegen einer Wochenend- oder Abendnutzung mit dem Netto-Markt reden, wegen der WCs sei eine Kooperation mit den Flößern und dem Gasthaus Grüner Baum denkbar. Auf Nachfrage von Manfred Menke (SPD) und Annette Heinloth (Grüne) betonte Gleißl, dass die Welle keinen Eintritt kosten soll. Betreiber müsse auf jeden Fall die Stadt sein. „Als wirtschaftliches Unternehmen wäre das Ganze nicht förderfähig.“

Frederik Lang

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