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Die Gesamtkosten für die geplante Surfwelle auf der Loisach belaufen sich nach derzeitigem Stand auf zirka 340.000 Euro netto.

Parken ist ein leidiges Thema 

Surfwelle wird teurer als gedacht – und es gibt noch weitere Kosten

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Die geplante Surfwelle wird teurer als gedacht. Doch das ist noch nicht alles: Bürgermeister Heilinglechner erklärt, dass die Kommune noch weitere Investitionen tätigen muss. 

Wolfratshausen – Die Stadt hat den Zuschussfür die in Weidach geplante künstliche Surfwelle erhöht. Statt der bereits 2016 zugesagten 100.000 Euro werden gut 177.000 Euro in das Projekt investiert. Die Gesamtkosten belaufen sich nach derzeitigem Stand auf zirka 340.000 Euro netto. Bürgermeister Klaus Heilinglechner (Bürgervereinigung) machte in der jüngsten Stadtratssitzung jedoch kein Hehl aus der Tatsache, dass die Kommune noch weitere Investitionen tätigen muss – die sich noch nicht in Euro und Cent beziffern ließen.

Dazu zählt ein Parkplatz, „wenn er nötig wird“, so der Rathauschef in einem Gespräch mit unserer Zeitung. Allerdings werde die Stadt zu diesem Zweck kein Grundstück am Loisachufer in Weidach kaufen, betont Heilinglechner. Eine geeignete Fläche habe die Kommune bereits ausgemacht, Vorgespräche mit der Besitzerin hätten schon stattgefunden. Im Falle des Falles werde die Stadt das Grundstück pachten, erklärt der Bürgermeister. Dazu würden sich die einmaligen Kosten „für die Herrichtung des Parkplatzes“ gesellen. Die Stellflächen wären laut Rathauschef zunächst für die Surfer reserviert – die sich einen Parkschein kaufen müssten.

Eines will Heilinglechner auf jeden Fall verhindern: „Dass mit der Surfwelle ein Parkproblem entsteht.“ Hier trage auch der Verein „Surfing Wolfratshausen“ eine hohe Mitverantwortung. cce

Lesen Sie auch: Kommentar zur Surfwelle: Stadt muss etwas wagen, um zu gewinnen

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