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Sanierungsbedürftige Immobilie

Untermarkt 10 ein „schwieriges Thema“ für die StäWo

Wer übernimmt die Generalsanierung des städtischen Gebäudes am Untermarkt 10? Diese Frage kam kürzlich im Stadtrat wieder auf den Tisch.

Wolfratshausen – Das geschichtsträchtige Gebäude – früher hatte dort das Landgericht seinen Sitz – ist seit Langem renovierungsbedürftig. Unter dem Dach ist derzeit das Heimatmuseum untergebracht. Wie berichtet gibt es Pläne, die Sammlung in einem Neubau am Loisachufer unterzubringen. Das Erdgeschoss der Immobilie mitten in der Altstadt steht leer. Dort sollte einst ein Bürgerladen eröffnen – ein Bürgerentscheid machte die Pläne zunichte. Daraufhin entschied der Stadtrat, die Immobilie für städtische Angelegenheiten zu nutzen. In dem Gebäude an der Kreuzung von Markt- und Bahnhofstraße sollen künftig Bereiche des Rathauses, Arbeitsplätze für die Stabsstellen Kultur und Tourismus und den vorgesehenen City-Manager sowie eine zentrale Anlaufstelle für Touristen, ein Ticketverkauf und ein Andenkenladen untergebracht werden.

Sanierung ist Stadtrat zu kostspielig

Die notwendige Sanierung ist dem Stadtrat allerdings zu kostspielig. Der Plan des Gremiums: Die Städtische Wohnungsbaugesellschaft, kurz StäWo, eine hundertprozentige Tochter der Stadt, soll das Gebäude in Erbpacht übernehmen und umfassend renovieren. Bislang ist aber unklar, ob die Gesellschaft auf das Angebot eingeht.

„Wir haben Ende des Monats eine Aufsichtsratssitzung, auf der wir das entscheiden“, sagt StäWo-Geschäftsführer Lothar Ortolf auf Nachfrage unserer Zeitung. Über eine Tendenz möchte er nicht spekulieren. Klar ist nur: „Diese Sanierung wäre ein schwieriges Thema für uns.“ Das Kerngeschäft der StäWo seien Wohnungen. „Am Untermarkt 10 reden wir aber von einer rein gewerblichen Nutzung“, erklärt Ortolf. Auf 296 Wohnungen im Bestand der Gesellschaft käme derzeit nur ein einziges Ladenlokal.

StäWo müsste Kredit aufnehmen

Erfahrung mit der Sanierung von Gebäuden habe die StäWo zwar, „aber das beschränkte sich bislang auf Wohnungen“, so der Geschäftsführer. Auch finanziell wäre die Maßnahmen eine Herausforderung für die städtische Tochter: „Wir müssten dafür einen Kredit aufnehmen.“ Mit Aufstockungen bestehender Gebäude und dem Neubau von etwa 50 Wohnungen auf der Coop-Wiese in Waldram kämen bereits große Kosten auf die StäWo zu. 

Dominik Stallein

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