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Riesenandrang: Einer der Höhepunkte war der „Flug“ in einem Hubschraubersimulator. 
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Der Tag der offenen Tür der Wolfratshauser Polizei kam gut an: An die 2500 Besucher schauten an der Inspektion vorbei.
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Der Tag der offenen Tür der Wolfratshauser Polizei kam gut an: An die 2500 Besucher schauten an der Inspektion vorbei.
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Der Tag der offenen Tür der Wolfratshauser Polizei kam gut an: An die 2500 Besucher schauten an der Inspektion vorbei.
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Der Tag der offenen Tür der Wolfratshauser Polizei kam gut an: An die 2500 Besucher schauten an der Inspektion vorbei.
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Der Tag der offenen Tür der Wolfratshauser Polizei kam gut an: An die 2500 Besucher schauten an der Inspektion vorbei.
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Interessant für die ganze Familie

Wenn Polizisten Verbrecher spielen: Tag der offenen Tür lockt etliche Besucher an

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Der Tag der offenen Tür der Wolfratshauser Polizei kam gut an: An die 2500 Besucher schauten an der Inspektion vorbei – über den Andrang waren die Beamten selbst überrascht.

Wolfratshausen – Hubschraubersimulator, Gurtschlitten, erkennungsdienstliche Behandlung: Die Beamten der Polizeiinspektion Wolfratshausen hatten sich für ihren Tag der offenen Tür am Sonntag viele Aktionen einfallen lassen – und waren selbst überrascht, wie viel Resonanz sie bekamen. Über den Tag verteilt kamen an die 2500 Besucher, schätzt Dienststellenleiter Andreas Czerweny. „Das war der Wahnsinn.“

Czerweny hatte den Aktionstag vor gut neun Monaten angeregt. „Wir wollten dem Bürger die Polizei und ihre Arbeit transparenter machen. Was liegt da näher, als uns auf diese Art zu präsentieren?“, so der Wolfratshauser Polizeichef. Der letzte Tag der offenen Tür liegt schon 17 Jahre zurück. „Das war bei unserem Einzug ins Gewerbegebiet“, hat Czerwenys Stellvertreter Steffen Frühauf recherchiert.

Die vielen Besucher waren begeistert, was das Team um die beiden Polizeichefs auf die Beine gestellt hatte. An rund einem Dutzend Stationen konnte man sich über verschiedenen Themen informieren. Das BRK sorgte für die Verpflegung. Die Kreisverkehrswacht demonstrierte mithilfe eines Gurtschlittens, wie wichtig das Anschnallen ist. Alle 40 Minuten gab es Führungen durch die Inspektion. Rund 400 Notrufe gehen täglich in der Leitstelle des Polizeipräsidiums Oberbayern Süd ein. Von dort aus werden sie an die einzelnen Dienststellen koordiniert. Die Arbeit der insgesamt 2500 Beamten im Einzugsgebiet reicht von der Vermisstensuche über Unfälle bis hin zu Einbrüchen.

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„Absolut interessant, was man hier alles erfährt“, zeigte sich Sabine Probst begeistert, als sie gerade mit ihrem Sohn Felix (3) beim Hubschraubersimulator anstand. Sie selbst habe sich für Einbruchsprävention und die verschiedenen Arten an Kindersitzen interessiert. „Schade, dass die Polizei nicht jährlich so eine Aktion starten kann.“ Der sechsjährige Ben probierte inzwischen seine Reaktionsschnelligkeit auf dem Fahrrad aus. Vor ihm spielte der Computer eine Straßenszene ein. Ben musste so schnell wie möglich bremsen, wenn ein Ball auf den Fahrweg rollt oder unversehens ein Kind hinter einem Auto hervorläuft. Der Sechsjährige geht auf Nummer sicher – mit Konsequenzen: Auf dem PC leuchtet eine rote Schrift auf. „Wenn du nicht schneller fährst, fällst du um“, las Hans-Peter Eidenschink, der die Station betreute, vor.

Fünf Meter weiter links hatte Armin Keßelmann alle Hände voll zu tun. Fast schon im Minutentakt nahm er Kindern Fingerabdrücke ab. Was den Wenigsten auffiel: Für die erkennungsdienstlichen Bilder an der Wand hatte er sich selbst in Zivil zur Verfügung gestellt. Keßelmann: „Nur vorhin auf dem Flur hat mich ein kleiner Junge erkannt. ,Schau mal Mama‘, hat er gesagt, ,das ist doch der Verbrecher von den Fotos. Warum ist der jetzt auf einmal Polizist?‘“ sh

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