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Live-Musik und viele Gäste: Das Band- und Kneipenfestival im vergangenen Jahr war ein voller Erfolg. Im Biergarten des Wirtshaus Flößerei sorgte die Kombo „oans no“ für Stimmung.

Neuauflage des Wirtefests

Wolfratshausen wird wieder zur Feiermeile

Nach dem großen Erfolg im vergangenen Jahr erlebt das Wirtefest im kommenden September eine Neuauflage.

Wolfratshausen – Hunderte feierten bei Live-Musik in Biergärten, Kneipen und auf den Straßen: Das Wirtefest im vergangenen Jahr war ein riesiger Publikumserfolg. Seit September rätseln viele der begeisterten Besucher, ob das Band- und Kneipenfestival in diesem Jahr eine Neuauflage erlebt. Stadtmanager Dr. Stefan Werner hat eine gute Nachricht: „Das Band- und Kneipenfestival wird heuer erneut stattfinden.“ Das habe eine Gesprächsrunde mit vielen Wolfratshauser Gastronomen ergeben, erklärt er auf Nachfrage unserer Zeitung. Ein Termin steht schon fest: Am Samstag, 14. September, soll sich die Stadt in eine Feiermeile verwandeln.

Bereits jetzt – also ein halbes Jahr vor dem Event – haben 18 Gastwirte bei der Stabsstelle Stadt- und Veranstaltungsmanagement, Wirtschaft und Touristik, der Werner vorsteht, zugesagt. „Das sind jetzt schon so viele Anmeldungen wie beim Wirtefest 2018“, freut sich der Stadtmanager. Einige Rückmeldungen stehen noch aus. Allem Anschein nach wird das Wirtefest also eine noch größere Veranstaltung als im vergangenen Jahr. Zwei Gastronomen, die 2018 noch nicht mit an Bord waren, haben sich der Neuauflage angeschlossen. Laut Werner sind das der Bergkramerhof und das Restaurant Aujäger. Viele der letztjährigen Teilnehmer wollen wieder dabei sein.

Werner führt die Vielzahl der Anmeldungen auf den Erfolg des jüngsten Fests zurück: „Ich glaube, dass nicht nur die Besucher, sondern auch die Wirte große Freude daran hatten. Auch deshalb haben sie sich wieder angemeldet.“

Am Grundkonzept des Wirtefests soll sich nichts Gravierendes ändern: „Die Gastronomen werden erneut ihre eigenen Bands, Musiker und Showacts organisieren“, sagt Werner. Er hält das für ein Erfolgsprinzip: „Die Wirte sind unheimlich motiviert, wieder ein schönes Event zu schaffen.“ Auch in den Außenbereichen – zum Beispiel in Waldram – waren im vergangenen Jahr mehrere Gastronomen mit dabei. Die Besucher wurden mit einem kostenlosen Shuttlebus in die Ortsteile oder die Altstadt chauffiert. „Wir werden dieses Angebot erneut stellen“, sagt Werner. „Vielleicht gibt es aber Möglichkeiten, diesen Bus noch gästefreundlicher zu gestalten und zu verbessern.“

Dreh- und Angelpunkt der großen Sause war die Open-Air-Bühne am Marienplatz. Hier tanzten bis spät in die Nacht hunderte Feierwütige. „Es wäre natürlich schön, wenn es diese Bühne wieder geben würde. Bei den Gästen ist das laut Werner „sehr gut angekommen“. Ob erneut Musiker unter freiem Himmel im Herzen der Altstadt auftreten, sei aber noch nicht in trockenen Tüchern.

Die Stadt hofft, im jährlichen Rhythmus an die alten Erfolge des Party-Formats anknüpfen zu können. Vor der Neuauflage im vergangenen Jahr fand das Kneipenfestival in der Loisachstadt letztmals 2010 statt. Zwölf Gastronomiebetriebe im Stadtgebiet beteiligten sich seinerzeit, rund 1200 Besucher hatten bis tief in die Nacht die Wahl zwischen Latin, Austropop, Rock’n’Roll, Blues und Soul sowie diversen CoverrockBands. Seither hatte es zwei Versuche gegeben, die lange Nacht der Musik erneut durchzuführen. Beide Male scheiterte das Vorhaben allerdings frühzeitig. Erst im vergangenen Jahr gelang es, nachdem der Pächter von Chili’s-Tex-Mex-Bar, Stefan „Jason“ Thalhammer, eine Neuauflage forciert hatte.

dst

Lesen Sie auch: Wirtefest - so war‘s 2018

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