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Am Samstag, 4. März, treffen sich alle Teilnehmer um 12 Uhr an der Theresienwiese auf der Treppe unter der Bavaria.

Wolfratshauser auch dabei

Asylhelfer zeigen Flagge: Sternfahrt zur Bavaria 

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Wegen der Sicherheitskonferenz musste sie verschoben werden, am kommenden Wochenende ist es jedoch soweit: Am Samstag, 4. März, findet die von den Organisationen „Asyl im Oberland“ und „Asylhelfer.Bayern“ geplante Sternfahrt zur Bavaria in München statt. 

Wolfratshausen – Treffpunkt für alle Helfer aus Wolfratshausen und Umgebung ist ab 10.20 Uhr der S-Bahnhof. Die oberbayerischen Helferkreise wollen mit dieser Aktion auf aktuelle Missstände in der Asylpolitik aufmerksam machen. Mit Nahverkehrszügen kommen die Mitglieder in die Landeshauptstadt. An möglichst vielen Haltestellen steigen schneeballmäßig Unterstützer zu. Treffpunkt ist immer der erste Waggon.

Veranstalter: „Damit soll sich der Innenminister ein Bild machen“

Die Wolfratshauser Abordnung nimmt die S-Bahn um 10.44 Uhr. Das große Treffen aller Sternfahrer ist für 12 Uhr an der Theresienwiese auf der Treppe unter der Bavaria geplant. Hier soll ein Gruppenbild entstehen, das Innenminister Joachim Herrmann bei der Übergabe der Tutzinger Resolution im DIN A1-Format überreicht werden soll. „Damit soll sich der Innenminister ein Bild machen, wie groß der Protest ist“, schreiben die Veranstalter in einer Pressemitteilung. Die Tutzinger Resolution umfasst im Wesentlichen drei Kernpunkte: „Kein Arbeitsverbot für Asylbewerber“, „Keine Restriktionen bei Bildungsangeboten und Ausbildung“ sowie „Keine Abschiebung nach Afghanistan“.

Warnweste mit eigenem Text

Jeder Mitfahrer, darum bitten die örtlichen Asylhelfer, sollte eine eigene Warnweste tragen, die mit einem eigenen Text beschriftet ist. Dieser sollte dem Sinn der Aktion entsprechen, zum Beispiel: „Keine Abschiebung nach Afghanistan“ oder „Asylhelfer gegen Abschiebung“. Wer seine Unterstützung zwar zum Ausdruck bringen möchte, aber nicht nach München fahren kann oder will, wird gebeten, zumindest zum Fotoshooting am Bahnhof zu kommen. Gegen 10.30 Uhr wird dort ein Foto gemacht, das an die Organisatoren weitergeleitet wird, die es dann wiederum an die richtigen Adressaten aus der Politik verschicken. Wer Fragen, Anregungen oder auch Ideen hat, kann sich an die Asylhelfer Irene Cunsolo-Hauptmann oder an Ines Lobenstein wenden. Erreichbar sind sie unter der E-Mail-Adresse asylinwor@web.de oder unter der Handynummer 01 71/1 22 46 97. 

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