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Das Führungsteam der HSG Isar-Loisach: (v. li.) Udo Klünsch, Heiko Schadt, Konstantin Seemann, Nadine von Ankershoffen, Dr. Peter Seemann, Heike Lauber, Ulrike Newel und Carl-Christian Eick.

Neuwahlen bei der HSG Isar-Loisach

Wolfratshauser Handballer liebäugeln mit „Projekt Aufstieg“

In der Hauptversammlung warf der Vorsitzender der HSG Isar-Loisach nicht nur einen Blick zurück. Die Handballer wollen auch in der neuen Saison in der Erfolgsspur bleiben.

Wolfratshausen/Geretsried– Die knapp 300 Köpfe zählende Handballspielgemeinschaft (HSG) Isar-Loisach hat die Weichen für die nächsten zwei Jahre gestellt. In der Hauptversammlung im Wirtshaus Flößerei bestätigten die Mitglieder Dr. Peter Seemann einstimmig als Vorsitzenden. Zuvor hatte er eine äußerst positive Bilanz der vergangenen zwei Jahre gezogen.

Die Herren-Mannschaft hat sich als Aufsteiger in der Bezirksliga behauptet. Das Damen-Team biss sich im Mittelfeld der Bezirksoberliga fest. Die männliche C-Jugend setzte in der Bayernliga Ausrufezeichen. Die weibliche D-Jugend feierte die Bezirksmeisterschaft und die weibliche C-Jugend zog in den Trikots des Geretsrieder Gymnasiums ins Bundesfinale der Schulen in Berlin ein: „Sportlich betrachtet können wir auf eine tadellose Saison zurückblicken“, bilanzierte Seemann. Alfred Barth, Vorsitzender des TSV Wolfratshausen, stellte fest: „Die HSG ist ein Erfolgsmodell.“

Doch der Verein definiert sich nicht nur über Punkte und Pokale: Gut 80 Mädchen und Buben beteiligten sich im Sommer 2017 mit Begeisterung am Trainingscamp in Inzell, mehr als 200 Mitglieder kamen zur Weihnachtsfeier. „Aber ohne Moos nix los“: Seemann sagte allen Sponsoren „ganz herzlichen Dank“. Ein Verein wie die HSG sei ohne Finanzspritzen aus der Wirtschaft nicht überlebensfähig. Ein „Daumen hoch“ gebühre zudem den ehrenamtlichen Trainern, Schiedsrichtern, Kuchenverkäufern, Trikotwäschern, Tribünenaufbauern und den vielen anderen Helfern: „Wenn es Euch nicht geben würde, könnten wir das Licht ausmachen.“

Am Vorstandstisch sitzen künftig neben Seemann seine Stellvertreterin Heike Lauber, die zugleich für die Kasse verantwortlich zeichnet. Der bisherige Zweite Vorsitzende Michael Newel kandidierte aus beruflichen Gründen nicht mehr. Sportlicher Leiter ist Konstantin Seemann, zum Jugendleiter wählten die Mitglieder Stefan Kubalik, Heiko Schadt ist Chef der Abteilung Verwaltung/Einkauf. Darüber hinaus gehören dem HSG-Vorstand an: Nadine von Ankershoffen (Schriftführerin), Udo Klünsch (Marketing/Sponsoring) sowie Carl-Christian Eick (Presse/PR). Zum erweiterten Führungskreis zählen Ulrike Newel (Vorsitzende des gemeinnützigen Fördervereins „Zukunft Handball“) und die Leiterin der Geschäftsstelle, Melanie Winklmeier.

Die HSG wolle in der Erfolgsspur bleiben, kündigte der Vorsitzende an. Sollte es gelingen, die notwendigen Voraussetzungen zu schaffen, heiße es in der neuen Saison für die Erste Herrenmannschaft: „Projekt Aufstieg.“ Die männliche C-Jugend qualifizierte sich am vergangenen Wochenende sensationell für die höchste Spielklasse im Freistaat, die Bayernliga. Die männliche B-Jugend tritt 2018/2019 in der Landesliga an. Seemann nahm vor diesem Hintergrund Spieler, Mitglieder, Funktionäre und Fans in die Pflicht: „Die HSG will den Leistungsgedanken weiterverfolgen – dafür muss jeder etwas tun.“ red

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