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Freuen sich über das neue Beatmungsgerät: (v. li.) Gerhard Hasreiter (Freunde der Kreisklinik), Thomas Reichart (Pflegeleiter Intensivbereich), Chefarzt Dr. Michael Trautnitz, Geschäftsführer Hubertus Hollmann, die Chefärzte Dr. Stefan Schmidbauer und Dr. Josef Orthuber, der Spender Dr. Hans-Wolfgang Tyczka sowie Oberarzt und Bereichsleiter der Pneumologie, Dr. Klaus-Peter Uehlein. 

Wolfratshauser Kreisklinik

Unternehmer Tyczka spendet weitere 18.000 Euro

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Eine großzügige Spende machte es möglich: Für die Intensivstation in der Kreisklinik wurde ein hochmodernes Beatmungsgerät angeschafft. Rund 21.000 Euro hat das Gerät gekostet, allein 18.000 Euro steuerte der Geretsrieder Unternehmer Dr. Hans-Wolfgang Tyczka bei.

Wolfratshausen – „Mit Ihrem Geld konnten bereits 85 Prozent refinanziert werden“, bedankte sich der Vorsitzende der Freunde der Kreisklinik, Gerhard Hasreiter, bei Tyczka für die Unterstützung. „Sie sind der wohlwollenste Spender, den die Klinik je hatte.“ In den vergangenen Jahren hat Tyczka über seine Stiftung bereits rund 70.000 Euro zur Anschaffung medizinischer Geräte zur Verfügung gestellt. „Ich möchte, dass die Kreisklinik mit ihrem Standort in Wolfratshausen erhalten bleibt“, erklärte er bescheiden. „Wenn ich dazu etwas beisteuern konnte, macht mich das zufrieden – und der Patient hat auch was davon.“

„Der Fortschritt in der Medizintechnik ist nicht aufzuhalten“, sagte der Chefarzt der Anästhesie, Dr. Josef Orthuber. „Ebenso wachsen die Anforderungen, denen wir uns stellen müssen.“ Mit der Weiterentwicklung steigen auch die Möglichkeiten, dem Patienten zu helfen. Das Beatmungsgerät „Hamilton G5“ ist softwaregesteuert und kann exakt auf den Zustand des Kranken eingestellt werden, ebenso sind differenzierte Beatmungsmuster zur Kurz- oder Langzeitbeatmung möglich.

„Eingesetzt wird das Beatmungsgerät nach großen operativen Eingriffen“, erklärte Thomas Reichart, Pflegeleiter des Intensivbereichs, „oder bei schwerwiegenden internistischen Erkrankungen wie Lungenentzündung und schwerem Asthma.“ Auch die spätere Entwöhnung von der Beatmungshilfe (Weaning) ist mit den hochsensiblen Geräten einfacher geworden. Denn, so erklärt Oberarzt und Bereichsleiter der Pneumologie, Dr. Klaus-Peter Uehlein: „Patienten, die über längere Zeit hinweg beatmet wurden, müssen das eigenständige Atmen erst einmal wieder neu lernen.“

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