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Wolfratshauser Starkbierfest: Bauernbühne erklärt Absage mit Corona

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Von: Dominik Stallein

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Lokalpolitiker auf dem Bobbycar: Zuletzt 2020 fand das Singspiel der Loisachtaler Bauernbühne statt.
Lokalpolitiker auf dem Bobbycar: Zuletzt 2020 fand das Singspiel der Loisachtaler Bauernbühne statt. © Archiv

Das Wolfratshauser Starkbierfest mit dem Singspiel der Loisachtaler Bauernbühne wird heuer erneut nicht stattfinden. Schuld ist Corona.

Wolfratshausen – Die Absage kam zwar wenig überraschend, ein Teil der Begründung ließ aber aufhorchen: Das Starkbierfest mit dem Singspiel der Loisachtaler Bauernbühne wird heuer erneut nicht stattfinden. Bereits im vergangenen Jahr musste die beliebte Veranstaltung wegen des Lockdowns ausfallen. Als Grund für den neuerlichen Ausfall führte Dritte Bürgermeisterin Annette Heinloth im Kulturausschuss am Donnerstagabend „nach wie vor die schwierig einzuschätzende Corona-Situation“ an. Hinzu kämen „interne Schwierigkeiten der ortsansässigen Theatergruppe Loisachtaler Bauernbühne“.

Wolfratshauser Starkbierfest: Bauernbühne erklärt Absage mit Corona

Auf Nachfrage unserer Zeitung stellt die Chefin der Gruppe, Melanie Tobian, klar: „Wir haben keine internen Probleme.“ Sie sei überrascht gewesen von dem Wortlaut der Bekanntmachung, weil lediglich ein Thema die Bauernbühne derzeit ausbremse: die Corona-Pandemie. „Es gibt in unserer Gruppe ein paar Fälle“, erklärt Tobian. Das mache die Proben für das Politiker-Derblecken unmöglich, weil es nicht für jede Rolle eine Zweit- oder gar Drittbesetzung gibt. „Wir wissen nicht, ob es durch die Omikron-Variante nochmal mehr von uns erwischt.“ Unter diesen Bedingungen sei an eine professionelle Vorbereitung für das Singspiel nicht zu denken. „Das haben wir der Stadt mitgeteilt und unseren Auftritt leider absagen müssen.“

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Schade sei das besonders deshalb, weil die Bauernbühne schon mitten in den Planungen für die Neuauflage steckte: „Das Stück ist fertig geschrieben, die Rollen waren schon teilweise besetzt.“ Zur Aufführung wird es nie kommen – auch nicht nach der Corona-Pandemie an einem Ausweichtermin, wie Tobian klarstellt. Um welche Themen der Stadtpolitik es beim Derblecken in diesem Jahr gegangen wäre? „Das bleibt wie immer das bestgehütete Geheimnis in der Stadt“, sagt die Chefin der Bauernbühne.  

dst

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