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Surfing Wolfratshausen: Vorsitzende Stefanie Kastner (li.) überreichte die Tombola-Preise. 

Erfolgreiche Spendenparty

Wolfratshauser Surfer reiten auf Sympathiewelle

Der Verein „Surfing Wolfratshausen“ findet immer mehr Unterstützer für die angedachte Surfwelle an der Weidachmühle. Das zeigte zuletzt der Rekordbesuch im D’Amato.

Wolfratshausen – Im Juni veranstaltete der damals neu gegründete Verein „Surfing Wolfratshausen“ erstmals eine Party für die Unterstützer einer Surfwelle an einem Loisacharm vor der Weidachmühle. Dass die positive Resonanz mittlerweile weiter gestiegen ist, bewies die Neuauflage der Feier am Samstagabend im D’Amato.

60.000 Euro müssen gesammelt werden

Vor der Vorführung des preisgekrönten Dokumentarfilms „Keep Surfing“ berichtete Vorsitzende Stefanie Kastner über den aktuellen Stand des Projektes. So muss der Verein nach wie vor 60.000 Euro für die Finanzierung der etwa 320 000 Euro teuren Surfwelle auftreiben. Der Rest soll aus Fördermitteln des Leader-Programms der EU und der Stadt kommen. „60.000 Euro sind ein großer Brocken“, räumte Kastner ein. „Aber wir trauen uns zu, diese Summe zusammenzubekommen.“ Sie rief die etwa 200 Partygäste dazu auf, bei regionalen Firmen die Werbetrommel zu rühren und sie als Spender zu gewinnen.

Gelungen ist dies bereits bei dem Wolfratshauser Unternehmen Brumaba, das im Juni einen 5000-Euro-Scheck überreichte. Am Samstag sagte auch Michael Thalhammer, Inhaber des Sauerlacher Lederhosen- und Tätowierladens „Brandner und Kneißl“, seine finanzielle Unterstützung zu. Die von ihm zur Verfügung gestellten 1000 Euro wertete Kastner als weiteren wichtigen „Schritt“, dem nun eine groß angelegte Crowdfunding-Kampagne folgen soll. „Da gibt es ein tolles Programm der Raiffeisenbank Isar-Loisachtal, die zu jedem Fünf-Euro-Einsatz eines Teilnehmers noch einmal fünf Euro drauflegt“, erklärte Kastner.

Bürgermeister beeindruckt

Bürgermeister Klaus Heilinglechner, der mit seiner Frau Christine und Gisela Gleißl vom Tourismusamt zur Surfparty erschien, zeigte sich beeindruckt vom seit nunmehr über vier Jahre währenden Engagement der Surffreunde. „Respekt, das lässt sich alles nicht so nebenbei wuppen“, sagte er.

Nach Abzug aller Kosten dürfte auch die zweite Surfparty aufgrund einer Tombola, für die verschiedene Unternehmen kostenlos über 70 Preise gestiftet hatten, etwas Geld in die Kasse des Vereins gespült haben. Zudem sorgten die zur Musik von DJ Rudi tanzenden Gäste für einen großen Getränkeumsatz, sodass kurz nach Mitternacht sogar der Fassbiervorrat erschöpft war. Der großen Sympathiewelle für „Surfing Wolfratshausen“ tat dies keinen Abbruch.

Peter Herrmann

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