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„Weihnachten im Schuhkarton“ ist eine Spendenaktion des christlichen Vereins „Geschenke der Hoffnung“. Der Wolfratshauser Andreas Kimmelmann unterstützt die Organisation. 

Schuhkartons voller Freude

Wolfratshauser unterstützt besondere Weihnachtswerkstatt

Andreas Kimmelmann aus Wolfratshausen arbeitet in der Weihnachtswerkstatt. Er ist einer der Regionalleiter, die die Spendenaktion „Weihnachten im Schuhkarton“ organisieren.

Wolfratshausen – Er arbeitet in der Weihnachtswerkstatt – nicht am Nordpol, sondern in Berlin. Der in Wolfratshausen aufgewachsene Andreas Kimmelmann engagiert sich für den Verein „Geschenke der Hoffnung“. Die christliche Organisation veranstaltet alljährlich die Sammelaktion „Weihnachten im Schuhkarton“, bei der Spender einen Karton mit kleinen Geschenken packen. Die Organisation gibt sie an bedürftige Kinder. Kimmelmann ist hauptamtlicher Regionalleiter der Sammelaktion für Südostdeutschland. Im Gespräch mit unserem Mitarbeiter Dominik Stallein spricht der 38-Jährige über Schuhkartons, die Weihnachtswerkstatt und die Resonanz in seiner Heimat.

Herr Kimmelmann, haben Sie selbst auch einen Schuhkarton zusammengestellt?

Natürlich habe ich auch selbst einen gepackt.

Was bekommen die Kinder von Ihnen?

Ich habe eine Plüschgiraffe eingepackt, Zahnbürsten, Zahnpasta, Schulhefte, eine Mütze, Schokolade und Buntstifte.

Und wer bekommt Ihr Geschenk?

Andreas Kimmelmann arbeitet für den Verein, der Schuhkartons verschenkt.

Die Kartons werden aus dem deutschsprachigen Raum vor allem nach Osteuropa – unter anderem Moldawien, Weißrussland, Serbien, Rumänien – und in die Mongolei verschickt. Wer das Geschenk am Schluss bekommt, weiß ich nicht. Jeder, der einen Karton packt, kann aber festlegen, ob ein Junge oder ein Mädchen die Geschenke bekommt und wie alt der oder die Beschenkte sein soll.

Wie viele Kartons werden heuer aus Deutschland verschickt?

Dieses Jahr sind es über 400 000 Geschenke, die wir in ganz Deutschland, Österreich und der Schweiz sowie Liechtenstein und in Südtirol gesammelt haben. In Berlin wurden kürzlich etwa ein Viertel davon zusammengetragen. Mit vielen Helfern haben wir sie in unserer großen Weihnachtswerkstatt zum Beispiel entsprechend der Zollbestimmungen kontrolliert und abschließend versandfertig gemacht. Die anderen Pakete wurden schon von den örtlichen Sammelstellen geprüft.

Sie kommen aus Wolfratshausen – wie wird die Aktion vor Ort angenommen?

Wir hatten heuer nach einigen Jahren Pause wieder eine Sammelstelle in Wolfratshausen, die Alexander Simon geführt hat. Das hat mich persönlich sehr gefreut. Dort kamen diese Saison satte 193 Schuhkartons zusammen, die jetzt Kindern in Osteuropa das Weihnachtsfest verschönern.

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