Spontane Demonstration am Marienplatz: Etwa 60 Bürger versammelten sich am Samstag, um ihre Unterstützung für die Surfwelle zu bekunden. 

Entscheidung im Stadtrat steht an

Wolfratshauser werben für die  Surfwelle

  • schließen

Mit einem Flashmob  setzten Surf-Fans auf dem Wolfratshauser Marienplatz ein Zeichen:  Sie wünschen sich die künstliche Welle in der Loisach.

Wolfratshausen –Ein regelrechter Menschenauflauf bildete sich am Samstagvormittag auf dem Marienplatz. Etwa 60 Wolfratshauser trafen sich zu einem Flashmob, um sich für die künstliche Surfwelle in Weidach einzusetzen. „Das ist eine spontane Aktion aus der Bürgerschaft heraus“, erklärte Mit-Initiatorin Christiane Mitchell. Frauen und Männer aller Altersgruppen aus Wolfratshausen waren per WhatsApp-Nachricht dazu aufgefordert worden. „Das ging nicht vom Verein Surfing Wolfratshausen aus“, betonte Mitchell.

Das Projekt (siehe auch Bericht unten) polarisiert und steht auf der Kippe. So haben beispielsweise einige Bürger in Leserbriefen an unsere Zeitung immer wieder die Befürchtung geäußert, dass die vermeintliche Randsportart ein Hirngespinst von wenigen Surfern ist und überwiegend von auswärtigen Besuchern betrieben würde.

Vor dem Marienbrunnen zeigte sich jedoch, dass der Rückhalt und die Unterstützung vieler Einheimischer groß sind. „Ich fände es klasse, wenn man zum Surfen nicht ans Meer fahren muss und das auch hier machen kann“, sagte Julius Deuter. Der zehnjährige Wolfratshauser war mit seinen Eltern in die Innenstadt gekommen und sah, wie um Punkt 11 Uhr viele Surfbretter in die Höhe gehalten und Plakate ausgerollt wurden. Die Teilnehmer der kurzen Solidaritätskundgebung hoffen, dass die Botschaft des Slogans „Wor – Wir wollen die Welle“ den Stadträten auch bei der Entscheidungsfindung am Dienstagabend im Sitzungssaal des Rathauses in Erinnerung bleibt. 

ph

Lesen Sie auch: Wolfratshausen: Surfwelle am Scheideweg

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Darum gibt es Misstöne in Sachen Geretsrieder Christkindlmarkt
Die Vorbereitungen der Stadt für den Christkindlmarkt am Karl-Lederer-Platz laufen. Die Gewerbetreibenden sind offenbar nicht mit einbezogen. Das sorgt für Unmut.
Darum gibt es Misstöne in Sachen Geretsrieder Christkindlmarkt
Streit am Stromzähler endet vor dem Amtsgericht
Der Mieter eines Wolfratshauser Mehrfamilienhauses soll einen Mitarbeiter der Bayernwerke am Stromzähler körperlich attackiert haben. Das brachte ihn vor Gericht. 
Streit am Stromzähler endet vor dem Amtsgericht
Das Rote Kreuz probt dramatischen Einsatz am Eisstadion
Mehrere 100 Retter waren am Samstagabend für eine 24-Stunden-Übung des BRK im Einsatz. Das Szenario war ebenso dramatisch wie realistisch.
Das Rote Kreuz probt dramatischen Einsatz am Eisstadion
So lief der verkaufsoffene Sonntag in Wolfratshausen
Bei schönstem Altweibersommer wurde am Wochenende der Kirchweihmarkt begangen. Kunden wie Gewerbetreibende waren sehr zufrieden. 
So lief der verkaufsoffene Sonntag in Wolfratshausen

Kommentare