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Das Konzept gefällt: Beim Wolfratshauser SPD-Ortsverein reagiert man positiv auf die Pläne von XXXLutz

SPD lobt Mahler-Nachfolger

XXXLutz: Photovoltaik-Pläne kommen gut an

Wolfratshausen – Die Wolfratshauser SPD hat sich weitgehend positiv zu den Plänen des österreichischen Möbelgiganten XXXLutz geäußert. Beim monatlichen Treffen der Genossen lobten die Anwesenden die Gesprächsbereitschaft der Unternehmensgruppe.

Es war sehr interessant, was die Vertreter der Firma zu sagen hatten“, konstatierte Manfred Menke. Er hatte die Bauausschusssitzung von der Zuschauertribüne aus verfolgt, in der die Verantwortlichen des Möbel-Mahler-Nachfolgers ihr Vorhaben konkretisiert hatten. Besonders interessiert hatte der SPD-Stadtrat beim Thema Energie zugehört. „XXXLutz plant die zukünftige Nutzung zusammen mit einem eigenen Energieberater“, führte er beim Monatstreffen aus. Der Vertriebschef der Firmengruppe, Alois Knauseder, hatte erläutert, dass beispielsweise ein besonderes Heizsystem angedacht ist. „Er nannte das eine ,umgekehrte Fußbodenheizung‘“, erinnerte sich Menke. Die Heizkörper sollen an der Decke befestigt werden, um von dort aus Wärme auszustrahlen. Außerdem sprachen die Lutz-Vertreter über Planungen für eine Photovoltaik-Anlage.

Dass sich XXXLutz an die bestehende Sortimentsbeschränkung halten möchte, freute besonders die Werbekreis-Chefin Ingrid Schnaller: „Wir können mit den Plänen sehr gut leben. Das ist genau das, was wir wollten.“ Auch, dass kein Elektro-Geschäft an der Immobilie am Hans-Urmiller-Ring geplant ist, sorgte für positive Stimmung. „Das wäre vielleicht ein Türöffner geworden“, sagte Vize-Bürgermeister Fritz Schnaller. Er befürchtete, dass durch eine Nutzung für Elektronikhandel die Sortimentsbeschränkung aufgeweicht worden wäre. Die Innenstadt könne – so Schnallers Hoffnung – von den Planungen des Publikumsmagneten XXXLutz nur profitieren. Sehr zu seiner Freude: „Wir wollen eine Stadt, in der sich etwas rührt, in der der Handel blüht und in der Leben ist.“

dst

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