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Bauausschuss gibt grünes Licht

Zwei Häuschen für die Wolfratshauser Surfwelle

Für die in Wolfratshausen geplante künstliche Surfwelle wird auch Infrastruktur gebraucht. Der Bauausschuss der Stadt hat zwei Maßnahmen genehmigt.

Wolfratshausen – Die geplante Surfwelle auf einem Nebenarm der Loisach hat die nächste Hürde genommen. Der Bauausschuss entschied sich am Mittwoch, einem Bauantrag für das Projekt zuzustimmen. Das Gremium musste allerdings nur über zwei kleine Maßnahmen abstimmen.

„Baurechtlich relevant ist lediglich die Aufstellung der mobilen Toiletten neben dem Trafohäuschen am Parkplatz Schlederleiten und das Aufsichts- und Betriebsgebäude im Bereich der Landspitze nördlich der Weidacher Hauptstraße“, hieß es in der Sitzungsvorlage. Alle weiteren baulichen Maßnahmen – speziell die künstliche Welle selbst – liegen in der Zuständigkeit des Wasserwirtschaftsamtes Weilheim. „In dem entsprechenden wasserrechtlichen Verfahren ist eine öffentlich-rechtliche Beteiligung der Stadt nicht vorgesehen.“ Das Gremium entschied sich einstimmig für den Bau der Häuschen.

Eine Frage blieb jedoch unbeantwortet. Gerlinde Berchtold (SPD) wollte wissen, was die gesamte Maßnahme die Stadt kosten würde. „Die Ausgaben für das Haus waren in der ersten Aufstellung nicht enthalten.“ Sie vermutete eine „Salami-Taktik“, mit der die Gesamtkosten in die Höhe getrieben würden. Rathauschef Klaus Heilinglechner bat um Geduld. Das Thema würde am Dienstag im Stadtrat thematisiert. dst

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