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Mehr Mühe als erwartet hatten die VSG-Volleyballer um (grüne Trikots, v. li.) Thorsten Busch, Korbinian Hölzl, Fabian Liemer und Stefan Richter mit ihren Gästen aus München und Wasserburg.

Volleyball

Zwei Kraftakte

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VSG-Herren I bleiben nach 3:2-Siegen auf Aufstiegskurs

Wolfratshausen – Mit zwei 3:2-Siegen über den ESV München und die SG Wasserburg/Obing haben die Volleyballer der VSG Isar-Loisach wieder die Tabellenführung in der Bezirksliga Ost übernommen. Allerdings war in beiden Partien ein Kraftaktund die lautstarke Unterstützung der Fans in der Mehrzweckhalle von Nöten. Überhaupt scheinen sich die Herren I der Spielgemeinschaft in der Endphase der Saison nicht mehr so leicht zu tun, wie noch im November und Dezember: Zuletzt gab es drei Tie-Break-Siege in Serie. „Man darf in dieser Liga einfach keinen Gegner unterschätzen“, lautete das Fazit von Coach Bernhard Wilhelm.

Mit einem 20:25-Satzverlust startete die VSG I, die auf Außenangreifer Markus Meinl (Prüfungen) verzichten musste, gegen München. Erst als der Trainer eine Reihe von Auswechslungen vornahm, stabilisierte sich seine Mannschaft. Mit 25:16 ging der zweite Durchgang deutlich an die Hausherren, die auf den nächsten Abschnitt gewannen. Aufgrund vieler schlechter Aufschläge gab die VSG I jedoch den vierten Satz mit 23:25 ab. Nervenstärke bewies das Team um Kapitän Thorsten Busch dafür im Tiebreak (15:10) und sicherte sich den zweiten Punkt. „Wir haben den Gegner einfach immer wieder durch unsere Fehler aufgebaut. Es hat die Mannschaft mit den besseren Nerven gewonnen“, stellte Bernhard Wilhelm fest.

Für das Match gegen den Tabellenvorletzten Wasserburg schickte er eine veränderte Aufstellung – unter anderem Janne Weisel als Zuspieler und Tobias Adamek als Außenangreifer – aufs Feld. Die routinierte Gästetruppe erwies sich jedoch als hartnäckig, überraschte die VSG immer wieder mit Finten und gewann den ersten Durchgang mit 25:20. Mit Mühe und wieder mit Busch als Steller und Fabian Liemer in der Mitte holten die Hausherren den zweiten Satz (27:25), gaben aber den nächsten mit 17:25 ab. Abschnitt Nummer vier ging wieder an die mittlerweile ohne den gesundheitlich noch angeschlagenen Libero Julius Wilhelm agierende VSG (25:18), so dass wiederum der Tiebreak über den Sieg entscheiden musste. Und auch diesmal zog Wilhelms Truppe das Ding souverän durch (15:10), zumal den Wasserburger Oldies die Puste ausging.

Der Trainer selbst geht davon aus, dass sich der TSV Gars – der zwei Spiele weniger absolviert hat – die Meisterschaft holen wird. „Für uns macht es deshalb keinen Unterschied, ob wir 3:0 oder 3:2 gewinnen“, so Wilhelm. Sein Team strebe in jedem Fall den zweiten Tabellenplatz an, der zur Teilnahme an einem Relegationsturnier zur Landesliga berechtigt. „Und wenn wir das schaffen, wollen wir auch aufsteigen“, betont der Coach. Für den letzten Spieltag am 11. März Verfolger MTV Rosenheim sieht er die VSG im Vorteil: „Wir sind heute zweimal mit 1:2-Sätzen hinten gelegen und haben dann gewonnen. Das gibt meinen Jungs mit Sicherheit Auftrieb.“

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