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Zu Besuch im Kindergarten: Erst haben die Wolfratshauser Besucher mit den Kindern Tänze einstudiert, dann posierten alle fürs Gruppenfoto.

Zum Fest der tausend Lichter

Wolfratshauser Delegation in Iruma

Wolfratshausen/Iruma – 15 Wolfratshauser waren in Iruma zu Besuch. Während seiner Amtszeit war es für Bürgermeister Forster die letzte Reise in die japanische Partnerstadt. Er bekam eine Ehrung für seinen Einsatz.

Essen gehen im Kimono, eine traditionelle Teezeremonie, der Besuch auf dem Fuji und in der Stadt Kawagoe sowie natürlich die Teilnahme am Mandohfest: Der Terminkalender der Wolfratshauser Delegation beim Besuch in der japanischen Partnerstadt Iruma war gut gefüllt. Zu den 15 Mitgliedern der Reisegruppe zählten neben Bürgermeister Helmut Forster auch CSU-Stadtrat Alfred Fraas sowie Bürgervereinigungs-Stadtrat und Bürgermeisterkandidat Klaus Heilinglechner mit ihren Gattinnen. Ebenso dabei war Gabriele Jochums aus dem Vorstand des Partnerschaftsvereins.

Neben einem Empfang bei Irumas Bürgermeister Tatsuo Tanaka stand für die Wolfratshauser unter anderem der Besuch eines städtischen Kindergartens auf dem Programm, in dem die Erwachsenen mit den Drei- bis Fünfjährigen Tänze einübten. Auch „japanischen Christbaumschmuck“ durften die Teilnehmer basteln, wie Claudia Holzer, Delegationsleiterin und Rathausmitarbeiterin, berichtet. Höhepunkt der Reise sei das „Fest der 10 000 Lichter“ gewesen, wie das Mandohfest auch genannt wird. Am Sonntag betreuten die Wolfratshauser dort einen eigenen Bier- und Würstlstand, der laut Holzer immer gut besucht wird.

Für seine Dienste um die Partnerschaft der Städte wurde Helmut Forster bei seinem siebten und – wegen dem Ende seiner Amtszeit im Frühjahr – auch letzten Besuch als Wolfratshausens Bürgermeister geehrt. „Ich schätze die Auszeichnung sehr, aber ich sehe das als meine Aufgabe als Bürgermeister an“, sagte Forster. Sein Einsatz hat sich gelohnt: „Es ist einfach toll. Die Partnerschaft hat sich zu einer echten Freundschaft entwickelt“, so der Rathauschef. (su)

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