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Vorzeitig vom Eis musste ESC-Stürmer Benedikt May (2.v.re.) in Königsbrunn wegen einer Knieverletzung. Der ESC verlor das letzte Vorrunden-Match mit 2:8.

Eishockey

Zu nachlässig im zweiten Drittel

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Im letzten Punktspiel der Bayernliga-Vorrunde unterlag der ESC Geretsried in Königsbrunn klar mit 2:8. Ab Freitag müssen sich die River Rats in der Abstiegsrunde beweisen.

Geretsried – Nichts zu holen gab es im letzten Match der Bayernliga-Vorrunde für das Geretsrieder Eishockeyteam: Beim EHC Königsbrunn verloren die River Rats am Sonntagabend mit 2:8 (1:1, 0:6, 1:1). „Königsbrunn war über die gesamte Spielzeit die bessere Mannschaft und hat verdient gewonnen“, berichtete ESC-Trainer Ludwig Andrä. Zu Beginn hielten die krankheitsbedingt nur mit 14 Feldspielern angetretenen Gäste gut mit und glichen die frühe Führung der Hausherren durch Maximilian Herrmann (5.) kurz vor der ersten Pause durch Klaus Berger aus. „Im zweiten Drittel waren wir dann zu nachlässig. Da haben wir es dem Gegner zu einfach gemacht“, stellte Andrä angesichts von satten sechs Gegentoren durch Alexander Polaczek, Matthias Forster, Marc Streicher, Hayden Trupp, Dominic Auger und erneut Herrmann in diesem Abschnitt fest.

Im Schlussdrittel hatten sich die River Rats wieder gefangen. Nino Poch gelang in Überzahl der zweite ESC-Treffer, ehe Trupp in der Schlussminute den 8:2-Endstand perfekt machte. Die Gäste beendeten die Partie nur mit zwölf Feldspielern, da Benedikt May und Bernhard Jorde wegen Knieverletzungen vorzeitig in die Kabine mussten. „Das macht mir momentan mehr Sorgen als diese Niederlage“, sagte Andrä. Beide Akteure konnten jedoch im Mannschaftsbus mit nach Hause fahren.

Da die River Rats nun in der Abschlusstabelle auf Rang zehn liegen, werden sie es in der Abstiegsrunde Gruppe C voraussichtlich mit den Bayernliga-Konkurrenten EA Schongau und dem ESC Dorfen zu tun bekommen. Dazu kommen noch fünf Landesligisten, vermutlich der ESC Kempten, ESV Buchloe, ERSC Amberg, ESC Haßfurt und ESC Vilshofen.

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