Kann denn Leberkäs Sünde sein? In der bayerisch-türkischen Lausbubengeschichte „Seppi & Hias“ wird diese Frage auf amüsante Weise geklärt. Foto: red
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Kann denn Leberkäs Sünde sein? In der bayerisch-türkischen Lausbubengeschichte „Seppi & Hias“ wird diese Frage auf amüsante Weise geklärt. Foto: red

Zwischen Kultur und Kültür

Beuerberg/München - Der Regisseur Emre Koca feiert mit seinem Film "Seppi & Hias" Premiere in München

Mit 350 Gästen feierte im Rio-Filmpalast am Rosenheimer Platz der 30-minütige Film am Sonntag Premiere. Gedreht wurde die bayerisch-türkische Lausbubengeschichte im Landkreis. Dabei waren das Kloster Beuerberg, der Weiher, das Flussufer am Loisachweg und die Metzgerei Huber die wichtigsten Handlungsorte.

Ebenso wie bei der großen Inspiration des Films, Helmut Käutners "Laububengeschichten“, spielt sich die Handlung in Beuerberg und Umgebung ab. Dort, wo die Grundschüler und beste Freunde Seppi und Hias ein gemeinsames Objekt der Begierde teilen: ein FC-Bayern-Trikot von Bastian Schweinsteiger, das es im Dorfladen zu kaufen gibt. Die Burschen wollen das Trikot unbedingt haben - und schrecken dafür nicht einmal vor der Spendenkasse der Kirche zurück. Doch wie es nun einmal so ist, kommt am Ende alles anders: Zwar kann sich Hias das Trikot mit seinem „Ersparten“ schließlich kaufen, doch das schlechte Gewissen, verstärkt durch die anstehende Erstkommunion, macht ihm und seinem Freund Seppi schwer zu schaffen. (mat)

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