Bürgermeister Christoph Göbel begrüßte die Gäste.

1250 Jahre Gräfelfing: Schwungvoller Auftakt zum großen Festwochenende

Gräfelfing - Neun Bürgermeister und ein Kabarett-Duo stimmen die Gräfelfinger ein.

O’zapft is: Im Festzelt am Anger fließt seit Donnerstagnachmittag das Jubiläumsbier aus dem Fass. Das Anzapfen überließ Bürgermeister Christoph Göbel seinem Vorgänger, dem Altbürgermeister Eberhard Reichert, und dessen langjährigem Vize, Josef Schmid - den beiden Ehrenbürgern von Gräfelfing.

„Ich wünsche uns ein friedliches, fröhliches und würdiges Jubiläumsfest zum 1250. Geburtstag Gräfelfings“, hatte Christoph Göbel zuvor in seiner Eröffnungsansprache gesagt. Insbesondere begrüßte er alle ehemaligen und aktuellen Bürgermeister der Gemeinde - neun an der Zahl, und bat sie zum Anstoßen auf die Bühne.

Dieser erste Nachmittag und Abend lief unter dem Motto „Tag der Vereine“, und entsprechend hielt Sonja Mayer, seit dem Jahr 2000 die Sprecherin der Gräfelfinger vereine, eine kurze, freundlich-frische Rede, die gut ankam.

Als Moderatoren hatte das Festkomitee das Gräfelfinger Kabarett-Duo Faltsch Wagoni engagiert. Den beiden gelang eine gute Mischung aus leicht ironischer Distanz zum Brauchtumsgeschehen und Teilnahme daran, garniert mit wortakrobatischen Einlagen. Zur Entstehungsgeschichte des Bieres etwa schilderten die beiden, wie eine Höhlenfrau auf die Gerste spuckt und sagt: „Jetzt gährste“.

Das Bauernbalett der Würmesia hatte mit Zeitlupen-Bewegungen und dumm-leeren Augen schnell die Lacher auf seiner Seite. Und schließlich gab es noch das offizielle Fair-Trade-Siegel für die Gemeinde Gräfelfing. Später spielten die Grägs ein paar Sketche, und die Jetzendorfer Hinterhofmusikanten übernahmen die Abendunterhaltung.

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