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Raser im Visier: Die Polizei wird auch auf den Straßen im Würmtal besonders präsent sein.

Bundesweite Radarkontrollen

Blitzmarathon auch im Würmtal

Autofahrer sollten von Donnerstag, 6 Uhr, bis Freitag, 6 Uhr, den Fuß vom Gas nehmen. Im Rahmen eines Blitzmarathons nimmt die Polizei bundesweit Temposünder ins Visier. Auch im Würmtal.

Um die Autofahrer rechtzeitig über die Messstellen zu informieren, hat die Polizei eine entsprechende Liste veröffentlicht. Daraus geht hervor, an welchen Orten im Würmtal geblitzt wird:

Gräfelfing: Rottenbucher Straße/Schulstraße sowie Würmtal-/Pasinger Straße.

Planegg: Germeringer Straße sowie an vier Stellen der Kreisstraße M 21, im Bereich 80 und 60 km/h.

Neuried: An zwei Stellen der Kreisstraße M 4 (Abschnitt 100) im Bereich 60 km/h.

Krailling: Pentenrieder Straße zwischen Krailling und KIM, zudem auf der Pentenrieder Straße innerorts. Die Polizei blitzt im Bereich 30 und 60 km/h.

Gauting: Planegger Straße, Staatsstraße 2349 zwischen dem Ortsende Gauting und Unterbrunn, Buchendorfer Straße, Germeringer Straße, Staatsstraße 2063 zwischen Gauting und Mühlthal sowie zwischen Ortsende Unterbrunn und AS Unterbrunn Nord.

Laut einer Pressemitteilung des Münchner Polizeipräsidiums besteht das Ziel nicht darin, möglichst viele Autofahrer zur Kasse zu bitten. Vielmehr solle das Problembewusstsein geschärft werden. So ist zu hohe Geschwindigkeit nach wie vor eine der Hauptursachen für schwere Verkehrsunfälle.

Im Vergleich zum Vorjahr sind die Geschwindigkeitsunfälle im Bereich des Münchner Polizeipräsidiums im Jahr 2015 um 3,8 Prozent zurückgegangen. Dies dürfe aber nicht darüber hinwegtäuschen, dass im vergangenen Jahr zehn Menschen ihr Leben durch überhöhte oder nicht angepasste Geschwindigkeit verloren haben.

Und auch die aktuellen Zahlen zeigen, dass in diesem Bereich noch viel Aufklärungsarbeit zu leisten ist. So verzeichnet die Münchner Polizei im ersten Quartal dieses Jahres eine Zunahme der Geschwindigkeitsunfälle von 116 auf 138. Dies entspricht einem Plus von 19 Prozent.

Laut Bayerns Innenminister Joachim Herrmann hat der Blitzmarathon in den vergangenen Jahren dazu beigetragen, dass Autofahrer insgesamt langsamer unterwegs waren. Ein Grund mehr, warum der 24-stündige Einsatz heuer in die vierte Runde geht.

Bayernweit führen rund 1800 Polizisten Geschwindigkeitskontrollen durch. „Schwerpunktmäßig werden unsere Kontrollen auf Landstraßen stattfinden“, so Herrmann. Dort sei die Gefahr von schweren Unfällen aufgrund überhöhter Geschwindigkeit am größten.

Karin Priehler

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